Kommentar zur Wahl der beiden Kempener Bürgermeisterkandidaten

Kommentar zur Bürgermeisterkandidatenwahl in Kempen : Es könnte am Wahltag ein Kopf-an-Kopf-Rennen geben

Zuzutrauen ist das Spitzenamt in der Stadt Kempen beiden.

Zwei starke Typen fürs Kempener Rathaus“ titelte die Rheinische Post im Vorfeld der Wahl der beiden Bewerber um das Bürgermeisteramt in Kempen. In der Tat präsentierten sich Philipp Kraft (CDU) und sein künftiger Kontrahent Christoph Dellmans (parteilos) als „Macher“, die für frischen Wind im Rathaus am Buttermarkt sorgen wollen.

Dort arbeitet Dellmans bereits seit 25 Jahren. Sein Vorteil ist die Innenansicht, die er im Laufe der Zeit hat gewinnen können. Sein Nachteil ist neben der fehlenden Führungsverantwortung die Tatsache, dass er Teil des Systems ist, das zuletzt in arge Schieflage geraten ist.

Und gerade da kann Philipp Kraft Pluspunkte sammeln. Er hat den unverschränkten Blick von außen, präsentiert sich führungsstark. Er will seine ganze Erfahrung als Bundeswehroffizier und Manager in der Privatwirtschaft in die Waagschale werfen.

Zuzutrauen ist das Spitzenamt in der Stadt Kempen beiden. Kraft und Dellmans sind kommunikativ und verstehen es, auf Menschen zuzugehen. Beide präsentieren sich heimatverbunden. Beide versprechen Transparenz und Bürgernähe. Einiges spricht derzeit für Kraft, weil die CDU in Kempen immer noch eine starke Kraft ist. Aber der Wähler entscheidet.