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Kommentar zum Thema Tourismus in Kempen

Kommentar : Die Chancen nutzen

Die Ausgangslage war nie so gut. Wenn es gelingt, die Landesgartenschau 2026 nach Grefrath zu holen, können auch die Kommunen im Umland davon profitieren. Während man in der einen Nachbarstadt Nettetal bereits ziemlich konkrete Vorstellungen davon hat, wie sich die Seenstadt einbringen kann, hinkt der andere Grefrather Nachbar noch hinterher.

In Kempen hatte man sich zunächst selbst Hoffnungen gemacht, vom Kreis für eine solche Großveranstaltung vorgeschlagen zu werden. Sowohl im Rathaus als auch in der Politik war man daher enttäuscht, als die Wahl der vom Kreis beauftragten Gutachter nicht auf die eigene Stadt fiel.

In Kempen muss sich der neue Stadtrat intensiv mit dem Thema Tourismus befassen. Selbst wenn die Gartenschau 2026 nicht in die Region kommt, braucht Kempen ein klares Konzept für eine touristische Vermarktung. Das muss regional – etwa über die Tourismus Niederrhein GmbH – abgestimmt werden. Alleingänge bringen nichts. Das geplante Hotel füllt sich nicht von selbst. Es braucht auch attraktive, abgestimmte Angebote in der Stadt selbst.

Bericht: Kempen hofft auf Schub beim Tourismus