Kommentar zum Stand der Schulsanierung in Kempen

Kommentar zur Schulsanierung : Erster Schritt zu mehr Transparenz

Die Offenheit des Kempener Bürgermeisters beim Info-Abend zur künftigen Oberstufe der Gesamtschule war bemerkenswert: Als Chef der Stadtverwaltung hat sich Volker Rübo öffentlich für die Zeitverzögerung beim Großprojekt Schulsanierung entschuldigt.

Bemerkenswert war auch, dass der noch amtierende Schuldezernent Michael Klee bei der Veranstaltung nicht anwesend war. Er wird von Teilen der Politik für die Probleme verantwortlich gemacht und wurde daher nicht wiedergewählt. Bemerkenswert ist auch, das Elfi Böhm vom Schulverwaltungsamt interessierte Eltern zur Besichtigung der Räume in der Martin-Schule einlud.

Diese Offenheit wird im künftigen Prozess wichtig sein. Das gilt auch, wenn es um die beiden Gymnasien Thomaeum und Luise-von-Duesberg geht. Auch dort werden Schüler, Eltern und Lehrer Fragen haben. Auch hier sollte Transparenz oberstes Gebot sein. Bei der Gesamtschule wurde nun schon mal ein guter Anfang gemacht.

zum Thema: Interimslösung für Interminslösung

(rei)
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