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Kempener Krankenhaus bietet Impftermine für Jedermann an

Kempen kämpft gegen Corona : Kempener Krankenhaus bietet Impftermine an

Am Hospital zum Heiligen Geist in Kempen werden nicht nur Impftermine für die Mitarbeitenden angeboten, sondern auch nach Terminabsprache für Patienten, deren Angehörige und Jedermann. Das richtet sich auch der Verfügbarkeit des Impfstoffes.

Am Hospital zum Heiligen Geist in Kempen haben 112 Wehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Kempen eine Auffrischungsimpfung erhalten. Bis in das neue Jahr hinein soll es weiterhin ein wöchentliches Impfangebot geben, um die Menschen in der Pandemie besser zu schützen. Das gilt nicht nur für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Patienten des Hospitals. Zusätzlich können sich auch die Angehörigen der Patienten und auch Jedermann impfen lassen. Allerdings richtet sich dies nach der Verfügbarkeit des Impfstoffs. Zudem sei eine Terminvereinbarung nötig, teilte das Krankenhaus mit. Weitere Informationen erhält man unter www.krankenhaus-kempen.de.

Das Impfen der Feuerwehrleute sei rasch und vollkommen reibungslos abgelaufen. „Immerhin waren etliche junge Feuerwehrleute dabei. Bekanntlich kann das vegetative Nervensystem in dieser Altersgruppe schon beim Anblick einer Spritze empfindlich mit einem Blutdruckabfall reagieren“, sagte Nico Lorenz, Chefarzt der Anästhesie und Ärztlicher Direktor am Hospital. Auch die Mitarbeiter des Hospitals haben sich bereits zu einem Großteil boostern lassen. Mit einer Quote von jetzt knapp über 80 Prozent sei man sehr zufrieden, erklärte Dirk Sandig, der als leitender Impfarzt im Hospital tätig ist und ehemals einer der Ärztlichen Leiter im Impfzentrum Dülken war. Mit Booster-Impfungen habe man bereits im August begonnen, als alle Welt hoffte, Corona wäre so gut wie vorbei. „Wir konnten Restdosen aus dem Impfzentrum Dülken, die dort nach Schichtende wegen zumeist nicht wahrgenommener Termine um 20 Uhr übriggeblieben waren, als ,Late-night’-Impfen im Krankenhaus vergeben“ erzählt der Impfarzt. Die Nachfrage sei riesig gewesen.

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So konnten bis zur Schließung des Impfzentrums in Dülken, Ende September, bereits mehr als ein Viertel aller Mitarbeiter geboostert werden. Dabei wurden immer auch die unmittelbare Lebensumgebung des Personals miteinbezogen, um den Schutzwall um das Krankenhaus zu erhöhen. Bedarfsweise wurden seit dem Frühjahr auch Patienten geimpft.

(biro)