Kempener Familienunternehmen Kerzen Engels erhielt für "Leonith Odas" Deutschen Duftpreis in der Kategorie Raumdüfte

Luxuskerze „Leonith Odas“ : Dufte – Hoher Preis für Kerzen Engels

Das Kempener Familienunternehmen ist inzwischen Trendsetter in ganz Europa. Für die Luxuskerze Leonith Odas gab es jetzt den Deutschen Duftpreis in der Kategorie Raumdüfte.

Der beste deutsche Duft kommt aus Kempen, genauer gesagt vom Selder. dort steht die Kerzenmanufaktur Engels, und die hat den Deutschen Duftpreis 2019 in der Kategorie Raumdüfte bekommen – und zwar mit der luxuriösen Duftkerze Leonith Odas. „Jetzt hat unsere Königin ihre Krone erhalten“, kommentiert Geschäftsführer Thomas Engels. „Ihr Äußeres macht sie zum Star in unserem Sortiment.“ Der Deutsche Parfumpreis Duftstars ist der bedeutendste Preis der deutschen Kosmetikbranche. Engels gewann ihn gegen namhafte Konkurrenz, nahezu gegen die gesamten Platzhirsche, die sich auf dem Markt so tummeln.

Das Interesse an schönen Düften wird immer größer: „Die Duftwelt steigt lawinenartig, vor allem bei den Raumdüften gibt es einen Boom“, sagt Engels. Sein Unternehmen habe sich inzwischen zu einem Trendsetter für ganz Europa entwickelt und beliefert Drogeriemärkte wie DM, Rossmann oder Müller. Favoriten der Kunden sind Vanille, Zeder und Patchouli. Zu den Kunden zählen auch namhafte Kosmetikfirmen. Produziert wird mittlerweile auf einer Fläche von 5000 Quadratmetern, seit einiger Zeit auch an der Schorndorfer Straße: Hier steht ein Band, über das 2000 Kerzen in der Stunde rollen. „Und das alles in Kempen“, betont Thomas Engels und erwähnt, dass Engels-Kerzen nicht nur in ganz Europa, sondern auch in Ländern wie Kolumbien und Australien ihren schönen Duft verbreiten.

„Der Duftpreis zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind“, sagt der Geschäftsführer des Familienbetriebs, der zurzeit 70 Mitarbeiter hat. Auf der Messe „Ambiente“ in Frankfurt präsentierte das Kempener Unternehmen 3000 Kerzen in den verschiedensten Duftwelten. „Engels steht für Luxus“, sagt Thomas Engels.

Thomas Engels bei der Preisverleihung. Foto: engels

Das sieht man der preisgekrönten Kerze an. Sie wird umhüllt von einer Vase aus schwarzem veredelten Kristallglas, die sanftes Licht und eine Duftmischung aus Pachouli und afrikanischer Vanille verströmt. Zedernholz und Bergamotte ergänzen das männlich-herbe Duft­erlebnis. Die Vasen für die „Leonith Odas“ sind aus mundgeblasenem und handgeschliffenem Kritallglas. Angefertigt werden die Vasen in einer kleinen Glashütte ganz speziell für Engels. Es ist der letzte Betrieb seiner Art, der sich auf diese Technik versteht und die Vasen in einem sehr aufwendigen Verfahren produziert.

Das Unternehmen Kerzen Engels besteht seit über 85 Jahren, seit 1970 am heutigen Standort, Am Selder 8. Angefangen hat die Erfolgsgeschichte mit der Produktion sakraler Kerzen. Die sind auch heute noch ein Standbein der Firma. Davon zeugt nicht zuletzt ein Laden, den Engels in der Nähe des Aachener Doms betreibt. In den 90er Jahren etablierte sich Kerzen Engels mehr und mehr mit seinen außergewöhnlichen Kreationen zum Trendsetter der Branche.

Auch Nachhaltigkeit spielt eine große Rolle. Neben den klassischen Kerzen aus Paraffin finden sich im Sortiment auch Kerzen, die aus rein pflanzlichen Brennstoffen angefertigt sind. Engels erzielt hervorragende Brennergebnisse beim Einsatz von Raps- und Sonnenblumenöl. Von der Verpackung über die Müllvermeidung durch Wiederauffüllen der Gläser bis hin zur Nutzung pflanzlicher Rohstoffe sind die Engels Naturprodukte umweltschonend. Das Unternehmen bleibt trotz modernen Produktionsverfahren den Werten der handwerklichen Kunst verpflichtet, es setzt auf Handarbeit.

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