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Kempener Aktion "Schüler bauen für Haiti" geht weiter

Kemepner Schüler bauen Schulzentrum : Mit dem Reisesegen auf dem Weg nach Haiti

Das Kempener Projekt „Schüler bauen für Haiti“ geht weiter. Jetzt machten sich Pfarrer Roland Kühne, Sarah Kühne, Josue Dominique und Robert Ingenhorst auf den Weg: Es wird keine einfache Reise.

Seit zehn Jahren fliegt ein- bis zweimal im Jahr eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern des Rhein-Maas-Berufskollegs Kempen nach Torbeck in Haiti, um in diesem Land, das zu den ärmsten weltweit zählt, zu helfen.

Unter dem Motto „Schüler bauen für Haiti“ ist dort ein Schulzentrum entstanden, gebaut von den Kempenern und einheimischen Kräften. Die ersten Klassen werden bereits unterrichtet, angestellt sind Lehrerinnen und Köchinnen, die die Kinder mit einem Frühstück und Mittagessen versorgen. Initiiert wurde das Projekt von Pfarrer Roland Kühne, der von Kempen aus alles organisiert, Verbindungen knüpft, Materialien beschafft und für die Finanzierung des Unternehmens sorgt.

Nachdem durch Corona im vergangenen Jahr die geplante Reise ausfiel, macht sich jetzt wieder eine Reisegruppe auf dem Weg. Am Dienstag starten Roland und Sarah Kühne, Josue Dominique und Robert Ingenhorst über Paris nach Haiti. „Gerade wegen des Erdbebens und der schlimmen menschlichen Tragödien ist es wichtig, dass wir dort sind, um zu helfen, um weiter zu bauen“, sagt Roland Kühne. Es wird keine einfache Reise sein, denn durch das Erdbeben sind viele Teile Haitis zerstört, neben der großen Not und Armut hat auch die Kriminalität zugenommen. Deswegen hat die Gruppe am Sonntag im Gottesdienst von Pfarrer Michael Gallach einen Reisesegen bekommen. Am 14. Oktober kehren sie zurück.

(RP)