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Kempen: Zwei neue Managerinnen für Klimaschutz und Mobilität

Im Kempener Rathaus : Zwei neue Managerinnen für Klimaschutz und Mobilität

Die Stadt Kempen will mit mehr Personal dafür sorgen, dass ein Masterplan für den Klimaschutz aufgestellt und das Radverkehrskonzept umgesetzt wird.

Zwei Mitarbeiterinnen verstärken die Verwaltung in den Bereichen Klimaschutz und Mobilität, Marie Roosen und Anne Koller. Beide Bereiche hingen eng zusammen, teilt die Stadt mit: Denn ein nachhaltiges Mobilitätsmanagement habe direkt Einfluss auf den Klimaschutz.

Marie Roosen will als Klimaschutzmanagerin am Masterplan Klimaschutz mitarbeiten, auch die Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzepts ist vorgesehen. Bürger sollen einbezogen werden: „Durch die Beteiligung der Stadtverwaltung, der Bürger, Vereine et cetera gewinnen wir sie gleichzeitig für die Umsetzung der Klimaschutzmaßnahmen“, sagt Roosen. Wer Ideen, Anregungen oder Kritik weitergeben wolle, könne sich bei ihr melden. Roosen: „Mein Auftrag ist klar: den Ausstoß an Treibhausgasemissionen in Kempen nachhaltig senken.“

Anne Koller ist als Mobilitätsmanagerin im Umweltreferat für die Bereiche Mobilität und Radverkehr tätig. Sie studierte Geographie in Münster und Köln – bei der Umsetzung des Radverkehrskonzepts in Kempen wird ihr auch die Zeit in Münster hilfreich sein. Koller: „Münster ist eine Fahrradstadt und ein gutes Beispiel für ein erfolgreiches Radverkehrsmanagement.“ Auch seien viele verschiedene Maßnahmen im Stadtbild zu sehen.

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Auf Kollers Agenda steht zunächst die Umsetzung des Radverkehrskonzepts, das 2019 verabschiedet wurde und viele Veränderungen vorsieht. Bereits angestoßen ist die Mitgliedschaft im Zukunftsnetzwerk Mobilität NRW. Kollers Ziel: den Radverkehr in Kempen attraktiver und sicherer zu machen und noch mehr Menschen für das Radfahren im Alltag begeistern zu können.

(biro)