Kostenfreies Vergnügen Viel Trubel beim Familienfest zum Weltkindertag in Kempen

Kempen · Ein buntes Programm gab es am Samstag für Familien im East-Cambridgeshire-Park in Kempen. Der Kinderschutzbund hatte zum Familienfest eingeladen. Viele kamen und brachten die Picknickdecke gleich mit.

 Das milde und trockene Spätsommerwetter lockte am Samstag viele Familien in den East-Cambridgeshire-Park.

Das milde und trockene Spätsommerwetter lockte am Samstag viele Familien in den East-Cambridgeshire-Park.

Foto: Norbert Prümen

Margret Terhoeven, Geschäftsstellenleiterin des Kinderschutzbundes Kempen, ist sehr zufrieden mit dem Verlauf des Familienfestes anlässlich des Weltkindertags am Samstagnachmittag. Die große Wiese im East-Cambridgeshire-Park ist voller Leben. In einem großen Kreis sind die Stände mit Spiel- und Bastelangeboten aufgebaut. Auf der Freifläche hüpfen und springen die Kinder. Einige Picknickdecken sind ausgebreitet. Die vorhandenen Sportflächen wurden integriert. Auf den Laufflächen fahren Bobbycars um die Wette. Die Kleinen tummeln sich im Sandkasten.

Das milde und trockene Spätsommerwetter hat viele Familien angelockt. Rund um den Platz parken Fahrräder dicht an dicht. Ein unbeschwertes und kostenfreies Vergnügen bietet der Kinderschutzbund den Kempener Kindern traditionsgemäß zum Weltkindertag. Mitgemacht haben diesmal die Kitas Spatzennest, Hoppetosse, Hermann-Josef, Unter den Weiden und Bärenstark, die Tagespflege Tatjana Pohl, die Elternvertretung JAEB Kempen, die Psychologische Beratungsstelle Krefeld der Diakonie Krefeld und Viersen, das Familienbüro und die Koordinierungsstelle Frühe Hilfen der Stadt Kempen, der SkF Kempen sowie die OGS der Regenbogenschule und die Grundschule Wiesenstraße. Und sie zeigen vor allem eins: Dass man, wie Terhoeven es ausdrückt, „auch mit einfachen Mitteln, ohne große Kirmes“ Kinder glücklich machen kann.

Schlange stehen heißt es am Stand der Elternvertretung im Jugendamtselternbeirat (JAEB): fürs Entenangeln. Laura Treske erklärt dazu, dass der JAEB sich für übergeordnete Themen einsetzt, die alle Kitas und Tagespflegestellen betreffen, etwa Beiträge, Öffnungszeiten oder Qualität der Mahlzeiten. Nebenan werden am Stand der Kita Hermann-Josef aus bemalten Klopapierrollen, Fäden und einer Holzkugel Fangbecher gebastelt. Und einen Riesenandrang gibt es am roten Zelt des Familienzentrums Unter den Weiden, wo die Kleinen mit Bechern und Löffeln Maiskörner umfüllen. Vor allem Mädchen basteln mit Feuereifer Traumfänger. In ein Dreieck aus Ästen arbeiten sie bunte Perlen, Federn und glitzernde Pompons ein. Auch die selbst gebastelten Haarreifen und dekorierten weißen Bilderrahmen am Stand nebenan sind der Renner.

Auf dem Dachboden der Grundschule Wiesenstraße entdeckten Schulleiter Stefan Ungruhe und seine Kolleginnen ein rund 20 Jahre altes Ensemble von interaktiven Lernspielen, gebaut von einer früheren Referendarin. Hundertfach vervielfältigt sich das Lego-Ensemble beim Blick in den verspiegelten Kasten, und der Würfel beginnt auf einer wellenförmigen Schaukel zu rollen. Die Resonanz zeigt, dass diese Teile zu schade für den Dachboden sind.

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