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Kempen/St. Tönis: Einheitliche Regeln beim Infektionsschutz für Kliniken

Krankenhäuser in Kempen und St. Tönis : Infektionsschutz: Einheitliche Regeln für Kliniken

Gemeinsam mit allen ansässigen Krankenhäusern – darunter auch das Hospital zum Heiligen Geist in Kempen und das Krankenhaus Maria Hilf in St. Tönis – hat der Kreis Viersen einheitliche Regeln zum Schutz vor einer Verbreitung des Coronavirus festgelegt.

Die beschlossenen Maßnahmen sehen vor, dass bei jedem stationären Aufenthalt ein Test auf das Coronavirus durchgeführt werden muss. Bei einem geplanten Eingriff erfolgt der Test zwei bis drei Tage vor der Aufnahme ins Krankenhaus. Handelt es sich um einen Notfall, wird bei der Aufnahme getestet. Bis das Ergebnis vorliegt, setzt jedes Krankenhaus individuelle Maßnahmen zum Infektionsschutz um. Wie der Kreis weiter mitteilt, ist ein Test bei einer ambulanten Behandlung nicht notwendig. Hier gelten die jeweiligen Schutzmaßnahmen der Klinik. Weiterhin gilt, dass jeder Patient mit Symptomen einer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus isoliert wird.

Generell dürfen Patienten pro Tag einen Besucher empfangen. Diese müssen frei von Krankheitssymptomen sein und während des Krankenhausaufenthaltes einen Mund-Nasen-Schutz tragen.