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Kempen: Orkan "Sabine" - Schulen wegen Sturm teilweise geschlossen

Wegen Sturm „Sabine“ : Schulen teilweise geschlossen – Kita-Betreuung sichergestellt

Nicht nur die vielen Anhänger von Borussia Mönchengladbach aus dem Kreis Viersen brauchten sich am Sonntag nicht auf den Weg zum Borussia-Park machen, auch andere Freiluftveranstaltungen in der Region wurden kurzfristig abgesagt.

So blieb das Freilichtmuseum in Grefrath am Sonntag geschlossen. Auch der Heimatverein Schiefbahn reagierte und sagte am Sonntagmorgen kurzfristig die Ausstellungseröffnung der Verseidag-Ausstellung am Nachmittag im Museum Kamps Pitter ab. Ein neuer Termin werde zeitnah bekannt gegeben, so Ernst Kuhlen und Bernd Röhrscheid von den Heimat- und Geschichtsfreunden Willich, die das Museum betreiben.

In Willich, Kempen und Grefrath fällt – ähnlich wie in Tönisvorst – am Montag die Schule aus. In Tönisvorst war dies bereits am Freitag entschieden worden, die anderen Kommunen zogen mit ihren Entscheidungen am Samstag nach. In allen Schulen ist für Notfälle eine Betreuung für Kinder sichergestellt. Das gilt auch für die Kindertagesstätten, die nicht geschlossen sind und eine Betreuung für diejenigen Kinder sicherstellen, deren Eltern keine andere Betreuungsmöglichkeit haben. Die Empfehlung lautet indes: Lassen Sie Ihre Kind besser zuhause! Eltern, die ihre Kinder nicht in die Kita bringen, sollten sie aber in jedem Fall abmelden. Wie es am Dienstag mit dem Schulunterricht und der Betreuung in den Kitas weitergeht, soll am Montag entschieden werden.

Die Feuerwehren hatten sich im Laufe des Samstags auf mögliche Sturmeinsätze gut vorbereitet. Wie Kempens Feuerwehrsprecher Johannes Dicks auf Anfrage erklärte, sei man vom Alltagsmodus in den Sondereinsatzmodus bei Sturmereignissen umgeschwenkt. „Wir haben alle verfügbaren Kettensägen und auch Spezialkleidung bereit liegen“, so Dicks. Erfahrungen mit Sturmeinsätzen haben alle Wehren. Zuletzt beim Sturmtief „Friederike“ vor zwei Jahren waren viele Feuerwehrleute im Dauereinsatz.