Familie in Kempen OGS-Betreuung in Randzeiten wird teurer

Kempen · Für die Betreuung in den Randzeiten, also früh morgens oder am späteren Nachmittag, müssen Eltern in Kempen künftig mehr zahlen. Dafür gab der Jugendhilfeausschuss grünes Licht.

Im Offenen Ganztag werden Grundschulkinder betreut, in Kempen auch in Randzeiten (Symbolbild).

Im Offenen Ganztag werden Grundschulkinder betreut, in Kempen auch in Randzeiten (Symbolbild).

Foto: dpa/Uwe Anspach

Der Elternbeitrag für die Betreuung in den Randzeiten von Grundschulkindern im Offenen Ganztag der Schulen (OGS) steigt in Kempen zum neuen Schuljahr 2024/2025 von 15 auf 25 Euro. Der Jugendhilfeausschuss hat einen entsprechenden Vorschlag des zuständigen Jugendamtes jetzt einstimmig beschlossen.

Einige berufstätige Eltern, die ihre Kinder für die OGS-Betreuung angemeldet haben, buchen bei den Fördervereinen der Schulen, die in Kempen die OGS-Betreuung sicherstellen, außerhalb der regulären Zeiten eine zusätzliche Betreuung für ihr Kind von 7 bis 8 Uhr oder von 16 bis 17 Uhr. Dafür werden zusätzliche Beiträge von der Stadt Kempen erhoben. Sofern das Familieneinkommen nicht im beitragsfreien Bereich (bis 40.000 Euro Jahres-Einkommen) liegt, werden für die Früh- oder Spätbetreuung aktuell jeweils 15 Euro in Rechnung gestellt. Die Stadt gibt das Geld ohne Abzug an die Fördervereine weiter.

Angesichts gestiegener Allgemeinkosten haben die Fördervereine nun eine Erhöhung dieses Betrages auf 25 Euro geltend gemacht. Die Kempener Stadtverwaltung hält diese Forderung für begründet. Die Beiträge seien seit der Einführung der Randzeitenbetreuung im Jahr 2013 noch nicht angepasst worden. Im aktuellen Schuljahr nutzen nach Angaben des Amtes für Kinder, Jugend und Familie der Stadt insgesamt 55 Kinder die Frühbetreuung, neun Kinder die Spätbetreuung und weitere neun Kinder beide Betreuungszeiten.

(rei)
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