Streit in Kempen-Tönisberg Mann durch Messerstiche schwer verletzt – 38-Jähriger verhaftet

Update | Kempen · In Kempen wurde ein Mann niedergestochen. Erst hieß es, dass Lebensgefahr bestehe. Diese Aussage wurde von der Staatsanwaltschaft revidiert.

 Die Polizei nahm einen Tatverdächtigen vorläufig fest (Symbolbild).

Die Polizei nahm einen Tatverdächtigen vorläufig fest (Symbolbild).

Foto: dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Ein 41-jähriger Mann ist am späten Donnerstagabend bei einem Streit im Kempener Stadtteil Tönisberg schwer verletzt worden. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen. Zunächst hieß es, dass er lebensgefährlich verletzt wurde, deswegen wurde eine Mordkommission eingerichtet.

Wie die Staatsanwaltschaft Krefeld und die Polizei in Mönchengladbach und Viersen am Samstag mitteilten, bestand laut Aussage der behandelnden Ärzte durch die Stichverletzungen nicht - wie zunächst angenommen - Lebensgefahr.

Die zuständige Staatsanwaltschaft Krefeld bewertete die Straftat nun als gefährliche Körperverletzung.

Ermittler führten den 38-Jährigen am Samstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Krefeld dem Haftrichter vor. Er ordnete Untersuchungshaft an.

Der Grund der Tat dürften nach derzeitigem Ermittlungsstand private Streitigkeiten gewesen sein.

Zum Hintergrund: Am Freitagmittag gab es gegen 23.30 Uhr in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Tönisberg eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Dabei wurde ein 41-jähriger Mann verletzt. Er erlitt Stichverletzungen durch ein Messer, das Team eines Rettungswagens brachte den Mann ins Krankenhaus.

Die eingesetzten Beamten nahmen vor Ort einen 38 Jahre alten Tatverdächtigen vorläufig fest. Die Polizei ermittelte weiter, bei der Polizei Mönchengladbach wurde eine Mordkommission eingerichtet. Deren Spezialisten und Kriminaltechniker sicherten Spuren am Tatort und stellten mehrere Gegenstände sicher.

(biro/ldi)
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