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Kempen: Kommentar zur Neugestaltung des Kramer-Museums

Kommentar : Kommt nun endlich der große Wurf?

Jahrelang bastelten die Verantwortlichen des Kempener Kulturamtes an einer zeitgemäßen Präsentation der Ausstellung im städtischen Kramer-Museum. Immer wieder gab es Verzögerungen, etwa durch die unvorhersehbaren erheblichen Probleme mit der Elektroninstallation des Klosters.

Die Ingenieure des Hochbauamtes waren immer wieder mit drängenderen Problemen an anderen städtischen Gebäuden beschäftigt, als dass sie sich konsequent um das Museum hätten kümmern können.

Auch das Konzept für die Neueinrichtung ließ sehr lange auf sich warten. Was die Museumspädagogin Doris Morawietz nun vorgestellt hat, wirkt sehr durchdacht und zukunftsfähig. Endlich wird die Sache angepackt. Kommt nun endlich der von vielen Besuchern erhoffte große Wurf?

Eine Frage in der Diskussion ums Museum bleibt indes nach wie vor unbeantwortet: Was ist eigentlich mit dem geplanten Windabweiser als Schutz für die Automatiktüren am Museumseingang? Dazu hörte man zuletzt aus dem Hochbauamt gar nichts mehr. Eine Fachfirma, die bereits mit der Problemlösung beauftragt war, hatte den Auftrag unerledigt wieder zurückgegeben. Was seinerzeit wie ein Schildbürgerstreich wirkte, hat von seiner besonderen Kuriosität bisher nichts eingebüßt.

Bericht: Kostenpflichtiger Inhalt Kramer-Museum soll moderner werden