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Kempen: Hochbauamt bereitet Bauprojekte vor

Kempen : Kempener Hochbauamt arbeitet an vielen Projekten

Die ehemalige Martinschule in Kempen wird für die neue Oberstufe der Gesamtschule hergerichtet. Die Ludwig-Jahn-Sporthalle soll nach monatelanger Schließung übernächste Woche wieder zur Verfügung stehen.

In der Sitzung des Bauausschusses berichtete Kempens Hochbauamtsleiter Christian von Oppenkowski am Montagabend über den aktuellen Stand wichtiger Bauprojekte in der Stadt: Sein Team arbeite nicht im Homeoffice. Um die Unterbringung der Mitarbeiter in den Büros im Rathaus am Buttermarkt wegen der Corona-Regeln zu entzerren, seien einige Beschäftigte in die alten, leer stehenden Büros des Jugendamtes in St. Hubert umgezogen. Das Jugendamt befindet sich seit März in den neuen Bürogebäuden an der Schorndorfer Straße am Kempener Bahnhof.

Derzeit bereitet das Hochbauamt unter anderem die weitere Modernisierung der beiden baugleichen Grundschulen in St. Hubert und im Hagelkreuz (Astrid-Lindgren-Schule) für die Sommerferien vor. Intensiv gearbeitet wird bereits im Erdgeschoss des Altbaus der ehemaligen Martinschule. Die Wände zweier Klassenräume wurden von Asbest befreit. Eine neue Elektro-Unterverteilung wurde eingebaut, weitere Arbeiten sind im Gange. Ins Erdgeschoss soll zum nächsten Schuljahr die Oberstufe der Kempener Gesamtschule einziehen. Auch der geplante Abriss des Erweiterungsbaus der Martinschule wird laut von Oppenkowski vorbereitet. Hier ist ein Neubau für die Gesamtschule in Holzmodulbauweise geplant.

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Erfreuliche Nachricht für die Kempener Sportvereine: Die seit August vergangenen Jahres wegen Problemen mit der Elektroanlage und Hallenbeleuchtung gesperrte Dreifach-Sporthalle an der Ludwig-Jahn-Straße soll übernächste Woche wieder zur Verfügung stehen. Nach Angaben des Hochbauamtsleiters seit die erforderliche TÜV-Abnahme in der vergangenen Woche erfolgt. Während der Schließung der Halle hat die Stadt kleinere Renovierungsarbeiten im Sanitär- und Umkleidebereich vornehmen lassen. Das kleine Foyer wurde zudem für einen zweiten Rettungsweg umgebaut.

In St. Hubert-Voesch wächst derzeit neben dem Bürgerhaus der Rohbau des neuen Wohnhauses. Dort sollen ab Anfang kommenden Jahres etwa 50 Flüchtlinge untergebracht werden.