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Kempen: Gespräche über Rettungswache mit dem Kreis Viersen

Rettungsbedarfsplan des Kreies Viersen : Diskussion um dritten Rettungswagen in Kempen

Die Diskussion um den dritten Rettungswagen, der nach Ansicht der Stadt Kempen weiterhin rund um die Uhr in der Rettungswache an der Heinrich-Horten-Straße in Kempen stationiert werden muss, nimmt neue Fahrt auf.

Mit der vom Kreisausschuss Ende April beschlossenen Verabschiedung des neuen Rettungsbedarfsplanes für den Kreis Viersen war unter anderem beschlossen worden, dass die Zahl der in der Kempener Wache rund um die Uhr stationierten drei Rettungswagen künftig nachts auf zwei reduziert werden soll. Der Kreis hatte argumentiert, dass die Einsatzzahlen in Kempen zurückgegangen seien, seitdem es die neue Rettungswache in St. Tönis gibt. Vorher war die Kempener Wache fürs eigene Stadtgebiet und Grefrath und Tönisvorst zuständig.

Am Freitag saßen Vertreter der Stadt Kempen, der Gemeinde Grefrath und des Kreises Viersen in der Sache im Kempener Rathaus zusammen. Hintergrund: Es gibt neue Erkenntnisse. Im Nachbarkreis Kleve soll die Rettungswache in Wachtendonk aufgegeben und der Wache in Straelen zugeordnet werden. Die Wache Wachtendonk ist auch für Rettungseinsätze auf der Autobahn 40 zuständig. Die müsste nun die Kempener Wache zusätzlich übernehmen, damit wäre der dritte Rettungswagen rund um die Uhr weiterhin notwendig. Ergebnisse des Gesprächs sind nicht bekannt.