1. NRW
  2. Städte
  3. Kempen

Kempen: Gesamtschule und Firma Pfeiffer vereinbaren Zusammenarbeit

Schulkooperation in Kempen : Gesamtschule und Firma Pfeiffer vereinbaren Zusammenarbeit

Für die Gesamtschule Kempen ist die vereinbarte Kooperation mit der Firma Pfeiffer die dritte Zusammenarbeit mit einem Kempener Unternehmen. Schüler können hier Praktika absolvieren.

(ulg) Die Gesamtschule Kempen und das Kempener Unternehmen Pfeiffer Chemie-Armaturenbau GmbH haben jetzt einen Vertrag zur Schulkooperation unterschrieben. Diese Zusammenarbeit sei eine Win-win-Situation, freute sich Schulleiter Uwe Hötter bei der Unterzeichnung.

Die Gesamtschüler werden bei Pfeiffer nun regelmäßig Betriebsbesichtigungen machen und können dort so genannten Berufsfelderkundungen und Praktika absolvieren. Die Firma bekommt so die Möglichkeit, ihre Ausbildungsangebote zu präsentieren. Geschäftsführer Marcus Miertz nannte das Stichwort Fachkräftemangel. Da sei es für Unternehmen wichtig, sich und seine Ausbildungsmöglichkeiten frühzeitig den potenziellen Auszubildenden bekannt zu machen. Besonders der Kontakt zu Auszubildenden im Unternehmen sei für die Schüler eine gute Möglichkeit, Hemmschwellen mit Blick auf den Einstieg in die Berufswelt abzubauen, sagte Birgit Hegemann. Sie ist als Abteilungsleiterin an der Gesamtschule für die Berufswahlorientierung der Schüler zuständig.

Die Firma Pfeiffer fertigt Armaturen für die Chemie-, Öl- und Gasbranche, für Pharma- und Lebensmittelindustrie und bildet Industrie-, Konstruktions- und Zerspanungsmechaniker sowie Mechatroniker aus. Marcus Miertz würde sich freuen, wenn die Kooperation auch die Möglichkeit eröffnet, mehr Mädchen für technische Berufe zu begeistern. Technikinteressierte Mädchen gebe es in dem entsprechenden Wahlfach schon einige, berichtete Birgit Hegemann.

Für die Gesamtschule ist es die dritte Kooperation mit Kempener Unternehmen, für Pfeiffer die zweite Kooperation mit einer Schule. Stefan von Laguna, Wirtschaftsförderer der Stadt Kempen, hatte die Firma Pfeiffer für die Kooperation gewinnen können und auch noch die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein ins Boot geholt. Solche Verbindungen seien für den Wirtschaftsstandort Kempen sehr wichtig. „Davon profitiert die Stadt als Ganzes“, betonte von Laguna.