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Kempen: Alders Electronic ist gut durch die Pandemie gekommen

Unternehmen aus Kempen : Alders Electronic ist gut durch die Pandemie gekommen

Wirtschaftlich top, emotional eine Achterbahnfahrt – so fasst Martin Alders das Geschäftsjahr 2021 zusammen. Er ist Geschäftsführer von Alders Electronic in Kempen.

„Wir sind alle erschöpft, das zweijährige Corona-Auf- und-Ab hat uns geschlaucht“, sagt der 45-Jährige. Dass die Zahlen stimmen, die Auftragsbücher gut gefüllt, die Lieferketten stabil sind und sich das 1987 gegründete Familienunternehmen kontinuierlich weiterentwickeln konnte, führt der Unternehmer auch auf die Leistungsbereitschaft seiner Mitarbeitenden zurück. „Wir haben hier einen guten Spirit und helfen uns gegenseitig“, berichtet der Kempener. Diese Botschaft von der Arnoldstraße 19 komme in pandemiebedingt schwierigsten Zeiten offensichtlich auch bei den Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern an.

Aber auch entschieden gefasste unternehmerische Entscheidungen haben sich als richtig herausgestellt. So hat Martin Alders entstehende Lücken in den Lieferströmen damit überbrückt, dass er sein Lager ausgebaut und die logistischen Stränge beschleunigt hat. Der Spezialist für individuelle elektromechanische Bauteile konnte somit in den vergangenen zwölf Monaten sein Produktportfolio sowie seine betrieblichen Strukturen verfeinern und kundenorientiert Lösungen bieten. „Gefordert war insbesondere unsere Entwicklungsabteilung“, sagt Martin Alders. „Das hängt auch damit zusammen, dass viele Kunden durch Corona neue Wege gegangen sind – dem müssen wir natürlich folgen und unsere Flexibilität unter Beweis stellen.“

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Das i-Tüpfelchen war für Alders Electronic im Jahr 2021 der Einstieg in die innovative Wasserstoff-Technologie. So vertreibt der Kempener Elektroniker nun exklusiv aus einem Forschungsprojekt hervorgegangene Wasserstoff-Sensoren. Um dieses Level zu halten und auszubauen und sich auch künftig als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren, dreht Alders weiter an der Schraube „modernes Arbeiten“. „Die Zeit des klassischen Büros ist vorbei. Wir sind dabei, hier Wohlfühlräume zu gestalten, in denen die Mitarbeitenden motiviert ihrer Arbeit nachgehen können“, so Alders. Aber auch mobiles Arbeiten, Homeoffice, Gleitzeit, Familienfreundlichkeit geben den Mitarbeitenden Luft für Ideen.

Im Ausblick auf 2022 freut sich Martin Alders zunächst auf zwei Jubiläen: Vor 35 Jahren wurde das Unternehmen in Tönisvorst gegründet; vor zehn Jahren erfolgte der Umzug in den Neubau nach Kempen.