Keine Aufführungen der Tönisberger Bretterbühne 2020

Probenraum steht nicht zur Verfügung : Tönisberger Bretterbühne sagt die Aufführungen für März ab

Weil der benachbarte katholische Kindergarten die Räume im Pfarrheim länger benötigt, wurde die Probenarbeit für den neuen Schwank gestoppt.

Normalerweise würde die Tönisberger Bretterbühne im März in acht Vorstellungen die Zuschauer mit ihrem neuen Stück unterhalten. Nun teilte die Theatergruppe mit, dass die Aufführungen in diesem Jahr ersatzlos entfallen. Für das neue Stück „Haushalt für alle“ hatte das Ensemble des Amateurtheaters in den vergangenen Wochen bereits zu proben begonnen. Acht Aufführungen des Schwanks waren für März geplant.

Die Proben und Aufführungen finden seit Jahren im katholischen Pfarrheim an der Bergstraße statt. Das wird aktuell jedoch vom benachbarten katholischen Kindergarten benötigt. Da die Kita aus- und umgebaut wird, findet die Gruppenbetreuung der Kinder derzeit im Pfarrheim statt. Entgegen der ursprünglichen Annahme verzögern sich die Bauarbeiten nun um mehrere Monate, so dass die Aufführungen der Bretterbühne nicht im Pfarrheim stattfinden können. Der Kirchenvorstand der Pfarrgemeinde hat dies den Schauspielern in der vergangenen Woche mitgeteilt und bedauert es ausdrücklich, dass die Aufführungen damit nicht stattfinden können. Grund ist eine notwendige Erneuerung des Stahlunterbaus des Kita-Gebäudes aus den 1970er-Jahren, deren ganzes Ausmaß und akute Notwendigkeit erst jetzt erkannt wurde.

Einen alternativen Ort für eine Aufführung zu finden und herzurichten, sei aus zeitlichen und rechtlichen Gründen nicht möglich, teilte ein Sprecher der Bretterbühne mit. Man bedaure die Absage sehr, sehe aber keine andere Möglichkeit, das Stück in diesem Jahr zu retten. Allen, die bislang Karten reserviert hatten, wird die Absage des Stückes mitgeteilt. Sollte bereits Geld überwiesen worden sein, wird es zurückerstattet.

Im kommenden Jahr wird die Aufführung dann wieder wie gewohnt im Pfarrheim stattfinden. „Wir sind selber sehr traurig und bitten um Verständnis für diese schwierige Entscheidung“, so die Mitglieder des Ensembles