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Kanal im Kempener Süden soll bis 23. Dezember saniert sein

Im Kempener Süden : Kanal soll bis Weihnachten saniert sein

Kanalarbeiter werden teilweise auch nachts im Einsatz sein, um die Sanierung der Rohre bis zum 23. Dezember abgeschlossen zu haben.

Die Sanierung des Schmutzwasserkanals im Kempener Süden schreitet voran und liegt aktuell im Zeitplan. Zurzeit werden in der Marie-Juchacz-Straße mehrere kurze Liner eingezogen, die in der Oedter Straße, Richtung Kreisverkehr, fortgeführt werden. Je nach Witterung könne es aber noch zu Verschiebungen bei der Fertigstellung kommen, teilt die Stadt Kempen auf Anfrage mit.

Geplant sind drei Liner-Einzüge mit einer Länge von rund 160 bis 200 Meter ab der Fußgängerampel Marie-Juchacz-Straße/Oedter Straße. Dabei sei jeweils mit einem Zeitaufwand von 16 bis 18 Stunden zu rechnen. Die Arbeiten würden somit bis in die späten Abendstunden stattfinden. Dazu hat der Kreis Viersen der ausführenden Firma eine Genehmigung für Nachtarbeit erteilt. Die gesamte Baumaßnahme soll planmäßig bis zum 23. Dezember abgeschlossen sein.

Mit der Baumaßnahme, die besonders durch die hochgelegte „Umleitung“ für das Schmutzwasser auffällt, wird der sogenannte Hauptsammler saniert. Dieser Kanal zieht sich über 1,3 Kilometer von der Straße Peschbenden über die Oedter Straße, Marie-Juchacz-Straße, Brahmsweg, Rosenstraße bis zur Auguste-Tibus-Straße. Auch er wird im Liner-Verfahren saniert. Dafür wird eine schmale Form des späteren Rohrs abschnittsweise durch den Kanal gezogen und darin mit Druckluft auf die gewünschte Größe „aufgepumpt“. Die Sanierung kostet 840.000 Euro.

(ulg)