„Jüppi“ Trienekens reitet wieder als St. Martin in Kempen

Kempen : „Jüppi“ Trienekens reitet wieder als St. Martin

Martins-Verein präsentiert eine gute finanzielle Bilanz. Alle freuen sich schon auf den Zug am 10. November.

Es wird wohl keinen in Kempen verwundern, dass Franz-Josef „Jüppi“ Trienekens am Donnerstagabend bei der Versammlung des St. Martin-Vereins im Kolpinghaus wieder zum Martinsdarsteller gewählt wurde. Obwohl Trienekens dem langjährigen Vorsitzenden des Vereins und Altbürgermeister Karl-Heinz Hermans anlässlich dessen kürzlichen 90. Geburtstags angeboten hatte, das Amt in diesem Jahr zu übernehmen. Gewohnt humorvoll konterte Hermans, er habe sich von seinem Arzt durchchecken lassen und der habe gesagt, Hermans würde maximal die halbe Strecke schaffen. Als Herolde werden wieder Georg Funken und Michael Fander an der Seite des heiligen Mannes reiten. Auch bei der Rolle des armen Mannes bleibt alles beim alten. Stadtpressesprecher Christoph Dellmans wird dies übernehmen.

Lacherfolge erntete Peter Royen mit seinem nicht ganz ernst gemeinten Vorschlag, es könne ja auch eine Frau St. Martin darstellen. Das passe dann doch nicht ganz, so der Vorsitzende des Vereins, Rainer Hamm. Trienekens beruhigte Royen aber insofern, dass sein Pferd „Primel“ heiße und damit wenigstens ein kleiner Frauenanteil vertreten sei.

Zuvor hatte Hamm einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr gegeben. So nahm der Verein an der Frühjahrsputzaktion der Rheinischen Post teil. Außerdem besuchte eine Abordnung aus Anlass des Auslaufens der Martinschule die Entlassfeier des letzten Abschlussjahrgangs der Schule. Wiederum kann sich der Verein über fast ein Dutzend neuer Sammler freuen. Im vergangenen JahrJahr filmte ein Team des ZDF den Zug, die Bilder werden am 3. November im Fernsehen zu sehen sein und dann noch einmal in der Reihe „Terra X“.

Kassenwart Heinz Wiedefeld freute sich, wiederum einen ausgeglichenen Kassenbericht vorlegen zu können. Das Sammelergebnis stieg um 1,5 Prozent. Insgesamt gab der Verein rund 26.000 Euro für die Fackelprämien aus und rund 29.000 Euro für die Befüllung der Bloese. Der Schülerfonds, der Kinder unterstützt, die sich Schulbedarf oder Klassenfahrten nicht leisten können, erhielt 1900 Euro. Das Feuerwerk kostete etwa 3000 Euro.

Bei den Zugwegen ändert sich nichts. An welchen Stellen die Eltern ihre Kinder abholen können, wird demnächst mit allen Beteiligten besprochen. Die Informationen reichen die Schulen weiter. Lars Weegen stellte schon einmal den Inhalt der Bloes vor. Wie immer eine bunte Mischung. Insgesamt kostet jede Bloes mit 16 Artikeln den Verein 5,99 Euro. Gepackt werden sie am Freitag, 8. November, ab 14.30 Uhr im Rathausfoyer. Ehrenamtliche dafür werden immer gebraucht, vor allem morgens ab 9 Uhr, um die Tische für die Packer zu befüllen.

Die Fackelausstellung im Rathausfoyer findet von Freitag, 11. Oktober, bis Donnerstag, 7. November, statt, so der Vorsitzende der Prämierungskommission Markus Pricken.

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