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In Oedt beginnen die ISEK-Bauarbeiten am Marktplatz

ISEK in Oedt : Spatenstich am Oedter Marktplatz

Die Umbaumaßnahmen auf und am Oedter Marktplatz haben begonnen. Bürger müssen allerdings mit Sperrungen rund um den Platz rechnen. Ziel der Maßnahme: Eine neue, lebendige Ortsmitte.

Der kleine, grüne Frosch, auf dem kleinere Kinder wippen können, wird weichen müssen. Auch die zackige Skulptur gleich daneben wird abgebaut. „Die Pflastersteine werden wir an einem anderen Ort wiederverwenden, die Bänke werden wir zwischenlagern“, versichert Katrin Lichtenstein, im Grefrather Bauamt für den Bereich Hoch- und Städtebau tätig. Nicht nur sie nahm am Montag einen Spaten in die Hand, um den eigens für diesen Spatenstich aufgeschichteten Sand symbolisch zu bewegen.

Die Umgestaltung des Marktplatzes in Oedt: Grefraths Bürgermeister Stefan Schumeckers (CDU) ist die Freude anzusehen. „Ich bin wirklich froh, dass es endlich losgeht.“ Es sei die erste, wirklich sichtbare Aktion im Rahmen des Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzeptes (ISEK) in Oedt. Nicole Geitner, Verkehrsmanagerin im Oedter Quartiersbüro und damit Ansprechpartnerin für alle Fragen zur Umgestaltung in der Oedter City, blickte noch einmal Jahre zurück. Als Girmes nicht mehr das Zugpferd für die Lebensqualität der Bürgerschaft war und der demografische Wandel seine Bahn zog, engagierten sich Bürgerinnen und Bürger für die Zukunft Oedts. Über die Jahre seien Ideen gesammelt worden. 2018 wurde Grefrath mit seinem Ortsteil Oedt in die Städtebauförderung aufgenommen, bis 2023 sollen mit Hilfe des ISEK die geplanten Maßnahmen zur Ortsentwicklung umgesetzt werden. „Am 14. Mai, am Tag der Städtebauförderung, werden wir den Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen eines Baustellenfestes von 14 bis 17 Uhr Rede und Antwort stehen“, sagte Nicole Geitner.

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Stadtplaner und Architekt Martin Rogge vom Büro Stadtraum in Düsseldorf, fasste zusammen: „In Oedt soll eine lebendige, neue Mitte entstehen.“ Geplant sind ein großer Gastronomie-Außenbereich, Spielangebote für Kinder, eine Wasserfontäne, ein Raum für Kurzzeitparker und Abstellplätze für Fahrräder. Die Gemeindewerke installieren eine neue Beleuchtung, die Bürgerschaft hatte die Art der Pflasterung ausgewählt. Barrierefreiheit sei selbstverständlich, hieß es.

Bis dahin müssen Bürgerinnen und Bürger noch Geduld aufbringen. Pkw-Fahrer werden mit Einschränkungen rechnen müssen, zunächst mit einer Vollsperrung der Fahrbahn Niedertor. Die Firma Hamelmann wird anschließend den Bereich rund um die Albert-Mooren-Halle neu gestalten, schließlich den Bereich Hochstraße.

(ure)