1. NRW
  2. Städte
  3. Kempen

In Grefrath übte die Feuerwehr den Ernstfall eines schweren Unfalls.

Realistisches Szenario für die freiwilligen Helfer : Drei Personen eingeklemmt — die Feuerwehr übt den Ernstfall

Die Feuerwehr in Grefrath übte jetzt den Ernstfall. Ein Verkehrsunfall wurde so realistisch wie möglich nachgestellt. Als Einsatzort stellte ein Grefrather Unternehmen sein Gelände zur Verfügung.

„Schwerer Verkehrsunfall, PKW gegen LKW, drei Personen eingeklemmt.“ So lautete die Übungs-Meldung, als sich die Einsatzkräfte aus Grefrath auf den Weg zur Industriestraße machten. Auf dem Gelände der Firma S. Optendrenk GmbH erwartete den Löschzugführer und Einsatzleiter Matthias Hoersen eine schwierige Lage. In einem Pkw waren zwei Personen eingeklemmt. In der Kippmulde eines Lkw war eine weitere Person unter einer Traktor-Schaufel eingeklemmt. Nach der ersten Erkundung wurde die Einsatzstelle geteilt. Das Hilfeleistungslöschfahrzeug 1 und das Mehrzweckfahrzeug mit den Einsatzkräften wurden den Personen im Pkw zugeteilt, das Hilfeleistungslöschfahrzeug 2 und der Teleskopmast 27 der Person in der Kippmulde.

Die Einsatzstelle wurde abgesichert, der Brandschutz wurde sichergestellt, die Personen betreut. Anschließend wurde im Einsatzabschnitt 1 der Pkw stabilisiert und ein Zugang mit Schere und Spreizer geschaffen. Parallel wurde im Einsatzabschnitt 2 die Person von der Schaufel befreit, im Schleifkorb liegend und schonend aus der Kippmulde gehoben und am Erdboden dem Rettungsdienst übergeben. Mittlerweile trennte die Einsatzkräfte im Einsatzabschnitt 1 das Dach ab und befreiten die zwei Personen im Pkw. Sie wurden dem Rettungsdienst übergeben.

  • 9.5.2022, Issum, Zusammenstoß mit Rettungshubschrauber
Auf
    Gelderner Straße gesperrt : Schwerer Unfall in Issum – eine Person in Lebensgefahr
  • An mehreren Seiten des Xantener Doms
    Übung am besonderen Objekt : Xantens Feuerwehr trainiert den Ernstfall am Dom
  • Die Personensuche in der Rur blieb
    Feuerwehr in Hückelhoven mit Boot unterwegs : Personensuche in der Rur bleibt erfolglos

Der Leiter der Feuerwehr Hans-Konrad Funken und der Löschzugführer Matthias Hoersen zeigten sich in der Nachbesprechung sehr zufrieden mit Leistung der Mannschaft. Nach einer langen Pandemie bedingten Pause war das eine Übung mit einem hohen technischen Aufwand. Das habe gut funktioniert, hieß es. Zudem wurde den Übungsleitern Daniel Optendrenk, Stefan Feld und Hartmut Lennackers für die gute Vorbereitung gedankt. Ebenso bedankte man sich bei der Firma S. Optendrenk, der KLP GmbH und der ABPE GmbH für die Bereitstellung von Gelände und Gerät.