Stadt Kempen In Berufe hineingeschnuppert

Stadt Kempen · Dass ein Jurastudium nicht nur ins Richteramt oder die Rechtsanwaltskanzlei führen kann, sondern auch auf den Stuhl eines Bürgermeisters oder Unternehmenschefs oder Sportredakteurs, war eine von vielen Informationen, die Schüler des Gymnasiums Thomaeum, des Luise-von-Duesberg-Gymnasiums und der Liebfrauenschule Mülhausen mit nach Hause nahmen.

Zur Berufsorientierung war der Rotary-Club Kempen-Krefeld ins Thomaeum gekommen, dessen Mitglieder aus unterschiedlichen Berufen stammen.

Präsident Heiner Fleischhauer weiß als früherer Studiendirektor um die Wichtigkeit einer frühzeitigen Information über die Berufswelt, damit nach dem Abitur gleich die richtigen Wege eingeschlagen werden können. Weil selbst im Rotary-Club nicht über alle Berufe breit Auskunft gegeben werden kann, waren auch Berater von Polizei und Bundeswehr sowie der Hochschule Niederrhein und der Fontys Hoogeschool in Venlo, hinzugezogen worden.

"Belagert" wurden die Psychologen, die den jungen Leuten klar machen mussten, dass nach dem Examen erst die Berufswahl anfängt. "Ich habe bisher immer gedacht, beim Psychologen liegen alle nur auf der Couch. Dass sich ein breites Spektrum von Berufen auftut, habe ich nun gelernt", meinte hinterher Vanessa Flato , die sich auch noch bei Journalismus/Medien umhörte. Der Maschinenbau findet Zuspruch, kaum Interesse herrscht für Elektrotechnik.

In Einzelgesprächen gefragt waren Architektur, Handel und auch die Landwirtschaft. Könne man heutzutage auch vieles über das Internet und aus Broschüren erfahren, so sei es doch wichtig, etwas aus der realen Berufswelt zu hören, hieß es immer wieder. Der allgemeine Tenor: "Es war interessant, dass man in so viele Berufe hineinschnuppern konnte."

(RP)
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