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Impf-Hotline des Kreises ausgelastet

Corona im Kreis Viersen : Impf-Hotline des Kreises ausgelastet

Täglich gehen Hunderte Anrufe ein. Antworten auf die dringendsten Fragen, die sich weiter ergeben haben, gibt der Kreis Viersen in einer Übersicht.

Die Impf-Hotline des Kreises Viersen ist derzeit ausgelastet. Wie der Kreis am Freitag mitteilte, gehen täglich mehrere hundert Anrufe ein. Auf die dringendsten Fragen der Anrufer gibt eine Sprecherin des Kreises Antworten.

Wer ist zurzeit impfberechtigt? Impfberechtigt sind Personen, die in entsprechenden Erlassen des Landes NRW als impfberechtigt ausgewiesen werden. Das sind momentan nur Personen der Jahrgänge 1942 und 1943 oder älter. Außerdem impfberechtigt sind Menschen mit Vorerkrankungen nach Paragraph 3 der Coronavirus-Impfverordnung. Alle weiteren Berechtigten dieser Priorisierungsgruppe, etwa Personen, die geistig behinderte Menschen pflegen oder im öffentlichen Gesundheitsdienst tätig sind, sind zwar seit dem letzten Erlass des Landes auch schon impfberechtigt, doch die Vorerkrankten sind vor ihnen zu impfen.

Warum erhalten nicht alle Impfberechtigten einen Termin im Impfzentrum? Der Kreis erhält nur für die oben genannten Personengruppen Impfstoff. Zusätzlich dazu dürfen übriggebliebene Dosen an andere Anspruchsberechtigte, vorrangig Erkrankte, verimpft werden.

Wo können Impfberechtigte Termine vereinbaren? Menschen des Jahrgangs 1943 und älter können ausschließlich über die Kassenärztliche Vereinigung Termine vereinbaren – telefonisch unter 0800 116 117 01 oder online über www.116117.de. Dies gilt auch für die in einer häuslichen Gemeinschaft lebenden Lebenspartner, unabhängig vom Alter. Beide können zusammen einen Termin vereinbaren. Personen mit Vorerkrankungen nach Pargraph 3 der Coronavirus-Impfverordnung können sich an ihren Hausarzt wenden. Außerdem besteht die Möglichkeit, auf die Warteliste des Impfzentrums aufgenommen zu werden. Hierfür können Betroffene ein entsprechendes Attest sowie ihre Mobilfunknummer per E-Mail an impfen@kreis-viersen.de senden. Dies gilt auch für bis zu zwei benannte Angehörige der Personen mit Pflegestufe 4 und 5 sowie maximal zwei Kontaktpersonen von Schwangeren.

Wer kann auf die Warteliste des Impfzentrums aufgenommen werden? In erster Linie Personen mit Vorerkrankungen nach Paragraph 3 der Coronavirus-Impfverordnung. Liegen die Voraussetzungen vor, stellt der Arzt ein Attest aus. Diese schicken die betroffenen Personen per E-Mail an das Impfzentrum.

Warum können Personen, die aus beruflichen Gründen priorisiert sind, derzeit keine Termine vereinbaren beziehungsweise warum funktioniert der vom Kreis an sie verschickte Anmelde-Link nicht mehr? Aufgrund des Impfstopps des Vakzins von Astrazeneca für unter 60-Jährige steht derzeit nicht genügend Impfstoff für beruflich priorisierte Personengruppen bereit. Eine Terminvergabe ist deshalb zurzeit nicht möglich.