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Im November soll es in Kempen einen Verkaufssonntag geben

Antrag im Ordnungsausschuss : Im November soll es in Kempen einen Verkaufssonntag geben

Die Signale für den Werbering Kempen stehen günstig: Die Stadtverwaltung schlägt dem zuständigen Ordnungsausschuss für dessen nächster Sitzung am 8. September vor, einen zusätzlichen verkaufsoffenen Sonntag für den 8. November zuzulassen.

(rei) Die endgültige Entscheidung fällt in der ersten Sitzung des Stadtrates nach der Kommunalwahl am 6. Oktober. Dann kommt ein letztes Mal der Rat in der alten Besetzung zusammen.

Der Werbering Kempen hat diesen zusätzlichen Verkaufssonntag für die Händlerschaft beantragt, nachdem corona-bedingt bislang in diesem Jahr nicht nur alle geplanten Stadtfeste, sondern – bis auf den ersten Termin am 5. Januar auch sämtliche verkaufsoffene Sonntage in Kempen ausgefallen sind. Auch das ersatzweise vom Werbering für den 5./6. September geplante Herbstfest konnte die Stadt wegen der Corona-Schutzbestimmungen nicht genehmigen.

Mit dem Verkaufssonntag am 8. November – dann hätten die Geschäfte in Kempen in der Zeit von 13 bis 18 Uhr für Kunden geöffnet – erhofft sich der örtliche Handel zumindest einen Teil der bisherigen Umsatzeinbußen durch die Corona-Krise auffangen zu können. Bundesweit schätzen Experten den Umsatzanteil von verkaufsoffenen Sonntagen auf drei Prozent des gesamten Umsatzes des Einzelhandels. Nach Einschätzung des Kempener Werberings könnte der Anteil in Kempen durch die vielen auswärtigen Besucher, die an den Verkaufssonntagen zu den beliebten Stadtfest in die Stadt kommen und in den Geschäften kaufen, durchaus höher sein. Die Politik hat dem Handel ihre Unterstützung signalisiert.