Stadt Kempen: Heinz Genneper ist neuer St. Martin in Ziegelheide

Stadt Kempen: Heinz Genneper ist neuer St. Martin in Ziegelheide

Das von Karl Genneper geleitete St.-Martins-Komitee Ziegelheide/Wall hat einen neuen St. Martin. Es ist Heinz Genneper. In Ziegelheide und Wall wird seit Jahren alljährlich das Amt des Heiligen Mannes auf amerikanische Art versteigert. Auktionator Matthias Berghs hatte am Dienstagabend ein besonders glückliches Händchen, denn bei der Versteigerung kam die Rekordsumme von 469 Euro heraus. Den Zuschlag erhielt Heinz Genneper, der Bruder von Karl Genneper. Zu seinen Herolden ernannte er Norbert Eidner und Karl-Heinz Fegers. Viele Bürger aus Ziegelheide und Wall verfolgten die Versteigerung im Trommlerheim auf dem Genneper-Hof.

Der Martinszug findet stets im Wechsel in Wall oder Ziegelheide statt, in diesem Jahr in Ziegelheide. In Klixdorf, das auch zu Schmalbroich gehört, gibt es einen eigenen Zug. In den zurückliegenden Wochen waren 18 Sammler unterwegs, um bei den Bewohnern von Wall und Ziegelheide für das Martinsfest zu sammeln, denn in der ehemaligen Landgemeinde genießt das Martinsfest und der Martinszug, wie auch in Kempen, einen hohen Stellenwert. Der Zug findet am Freitag, 6. November, statt. Die Kinder stellen sich zusammen mit St. Martin und seinen Herolden um 16.30 Uhr an der ehemaligen Grundschule Ziegelheide auf. Los geht's um 17.15 Uhr. Mitziehen werden die Freiwillige Feuerwehr Schmalbroich, das Trommler- und Pfeifercorps Schmalbroich und der Musikverein St. Hubert. Das Martinsfeuer und die Bettlerszene findet auf dem Feld Ecke Mühlenweg / Goertschesweg statt. Nach dem Umzug gibt es ein großes Feuerwerk an der ehemaligen Grundschule. Dort werden auch die Tüten für die Kinder ausgegeben. Weiter gibt es an der Schule Püfferkes und Glühwein. Die Feuerwehr und das Trommlercorps bringen zu den Bürgern ab 70 Jahre eine Tüte und einen Stuten. Das Fest endet traditionell mit dem Martinsball im Vereinsheim der St.-Stefanus-Schützenbruderschaft. Das Martinskomitee bittet die Anwohner am Zugweg, ihre Häuser zu beleuchten.

(mab)
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