Handball-Verbandsligist TS Grefrath darf endlich wieder auswärts ran

Handball-Verbandsliga: TS Grefrath darf endlich wieder auswärts ran

Beim abgeschlagenen Schlusslicht TV Korschenbroich II soll endlich der erste Saisonsieg in der Fremde gefeiert werden.

(mcp) Einen fast perfekten Verbandsligaspieltag erlebten die Handballer des TV Vorst nach der Pflichtaufgabe gegen Korschenbroich und dem dritten Sieg in Serie. Leider gewann der SV Straelen vollkommen überraschend gegen den Aufstiegskandidaten Kapellen und hielt somit den Anschluss an die Nicht-Abstiegsränge. „Wir haben es nach den jüngsten Erfolgen in der eigenen Hand, für eine ruhige zweite Saisonhälfte zu sorgen“, schaut Trainer Dominique Junkers aktuell nicht auf die Konkurrenz. Einzig und allein der TV Jahn Hiesfeld steht momentan im Fokus der Grün-Weißen. Wenn die Vorster am Samstag (17.30 Uhr) zum Liga-Primus reisen, werden sie eine außergewöhnliche Tagesform brauchen. Zwar verloren die Hausherren zuletzt deutlich in Geistenbeck, die Grippewelle hatte allerdings die halbe Mannschaft Schachmatt gesetzt. Verzichten müssen die Vorster weiterhin auf Andreas Bröxkes und Marvin Rassmann.

Die Turnerschaft Grefrath muss sich am Samstag um 16.30 Uhr zum ersten Mal seit Anfang Dezember wieder auswärts beweisen. Wo, wenn nicht beim abgeschlagenen Schlusslicht TV Korschenbroich II, ist die Chance auf den ersten Auswärtssieg der Saison am größten. „Unsere Favoritenrolle können wir natürlich nicht wegdiskutieren. Dennoch dürfen wir den Gegner nicht unterschätzen. Korschenbroich hat nichts mehr zu verlieren“, mahnt der Übungsleiter zur Konzentration. Im ersten Vergleich deklassierten die Grefrather den Tabellenletzten mit 35:11. Wie in diesem Vergleich lieferte die phasenweise nicht immer sattelfeste Abwehr zuletzt einen guten Arbeitsnachweis. „Wir haben im Training die ein oder andere neue Variante einstudiert. Die Handball-WM lieferte in dieser Hinsicht einige interessante Erkenntnisse“, holte sich Küsters Inspiration bei den Profis.

Die Turnerschaft St. Tönis hat das muntere Ligatreiben in den letzten Tagen aus der Ferne betrachtet, da das Spiel gegen Königshof II aufgrund der WM verlegt wurde und nunmehr für den kommenden Dienstag um 20.30 Uhr terminiert ist. Am Sonntag (18 Uhr) wird der Puls allerdings wieder steigen, wenn die Turnerschaft die überaus unangenehme Aufgabe bei der HSG Vennikel/Rumeln-Kaldenhausen annimmt. Das Hauptaugenmerk wird bei den Gästen darauf liegen, besonnen zu agieren und sich nicht von der mitunter sehr hitzigen Atmosphäre aus dem Konzept bringen zu lassen. Eine stimmungsvolle Kulisse, rassige Zweikämpfe mit den Kontrahenten und die spannende Jagd nach Punkten - all das dürfte auch die Reserve der Adler Königshof vermisst haben. Der letzte Pflichtspieleinsatz der Adler liegt mittlerweile satte sieben Wochen zurück. Sofern nichts Unvorhergesehenes dazwischen kommt, darf der Tabellenneunte am Samstag (17.30 Uhr) gegen den Sportverein Straelen endlich wieder mitmischen. Der Überraschungscoup der Gäste sollte Warnung genug sein. Nach der langen Pause wird es für die Adler zunächst darum gehen, schnellstmöglich in den gewohnten Rhythmus zu kommen.

Mehr von RP ONLINE