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Gymnasien in Kempen zählen mehr Anmeldungen

Weiterführende Schulen : Gymnasien in Kempen zählen mehr Anmeldungen

Am Thomaeum und am Luise-von-Duisberg-Gymnasium in Kempen sind mehr Kinder für das neue Schuljahr angemeldet worden als im vergangenen Jahr. Am Thomaeum wird deshalb eine vierte Eingangsklasse eingerichtet.

Liegt es an Corona, dass die beiden Gymnasien für das Schuljahr 2021/2022 mehr Anmeldungen zu verzeichnen haben? Und dass die Anmeldezahlen an der Gesamtschule leicht zurückgegangen sind? Im Schulausschuss fiel diese Tendenz auf. Die Verwaltung erklärte, es sei möglich, dass aufgrund der Turbulenzen, die das Virus auch in den Schulen hervorgerufen hat, von den Grundschulen mehr Empfehlungen für ein Gymnasium ausgesprochen worden sind als sonst.

In Zahlen ausgedrückt sieht es aktuell so aus: Während an der Gesamtschule vor einem Jahr 168 Anmeldungen vorlagen, sind es jetzt 152. Am Luise-von-Duisberg-Gymnasium wurden jetzt 77 Viertklässler angemeldet, vor zwölf Monaten waren es 65 gewesen. 104 Schüler sollen nach den Sommerferien aufs Thomaeum gehen. Das wären nicht nur elf mehr als vor einem Jahr, der Schulausschuss musste auch einer vierten Eingangsklasse am Thomaeum zustimmen. Verpflichtend wäre diese vierte Eingangsklasse nicht gewesen, weil die Bandbreite von 25 bis 31 Schülern pro Eingangsklasse reicht. Die Mehrklassenbildung für das Gymnasium Thomaeum wurde bei der Bezirksregierung beantragt. Es handelt sich um eine einmalige Erweiterung der Klassenzahl und stellt keine Zügigkeitsänderung dar.

Insgesamt bilden die beiden Gymnasien jetzt nicht wie sonst üblich sechs, sondern sieben Eingangsklassen. Von den 299 Viertklässlern aus Kempen wurden 36 Schüler an weiterführenden Schulen in anderen Städten angemeldet. Genau die Hälfte dieser „Auspendler“ wird ihre Schullaufbahn nach den Sommerferien an der Liebfrauenschule in Mülhausen fortsetzen.