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Grünzug im Kempener Baugebiet erweitert

Slackline : Grünzug an der Kreuzkapelle erweitert

Im Neubaugebiet im Kempener Süden wurden entlang des Prozessionsweges und des Lärmschutzwalls Wege angelegt und Bäume sowie Sträucher gepflanzt. Auch ein neuer kleinerer Spielplatz ist entstanden.

Während im letzten Bauabschnitt im Bereich der Isaac-Kounen-Straße noch fleißig gebaut wird, ist das unmittelbar benachbarte Gebiet am Alten Prozessionsweg und der Selma-Bruch-Straße weitgehend fertig gestellt. Nur noch wenige Parzellen werden derzeit bebaut. Der Straßenendausbau ist vor geraumer Zeit abgeschlossen worden. Jetzt wurden auch die Grünanlagen beendet. Entlang des Alten Prozessionsweges und des Lärmschutzwalls hat die Stadt Kempen unter Federführung des Grünflächenamtes Wege für Fußgänger und Radfahrer anlegen lassen. Es wurden Bäume und Sträucher gepflanzt. Die Anlage des Grünzuges ähnelt denen im gesamten Neubaugebiet „An der Kreuzkapelle“.

Entstanden ist auch ein neuer zusätzlicher Spielplatz. Seine Besonderheit: Er verfügt über eine so genannte Slackline-Anlage, die nicht nur Kinder bei Spaziergängen zum Spielen und Balancieren einladen soll. Die Slackline ist in drei jeweils etwa fünf Meter lange Abschnitte unterteilt. Das Balancieren auf dem etwa zehn Zentimeter breiten Band soll nicht nur gut fürs Gleichgewicht sein, sondern auch die Wirbelsäule trainieren. Slacklining wird auch bei der Behandlung von Schlaganfällen oder bei Multipler Sklerose eingesetzt. Es kann von allen Altersgruppen genutzt werden. Einer, der die Slackline-Anlage als Erster ausprobierte, war bei der offiziellen Übergabe vor wenigen Tagen der ehemalige Technische Beigeordnete der Stadt Kempen, Stephan Kahl. Er wohnt in dem Baugebiet im Kempener Süden und hat die Anlage mit einer Spende mitfinanziert. Im Rahmen seiner Verabschiedung in den Ruhestand hatte Kahl im vergangenen Jahr eine größere Summe an Geldgeschenken erhalten, die er sehr gerne der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen wollte. Schnell war die Idee von der Slackline-Anlage geboren, die Kahl sehr gut gefiel. Wie hoch sein Spendenbeitrag war, ist nicht bekannt.

Bekannt ist indes die Gesamt­summe, die die Stadt in den Grünzug am Alten Prozessionsweg und entlang des Lärmschutzwalles an der Selma-Bruch-Straße investierte: Es sind etwa 160.000 Euro. Im Zeitraum von Januar bis Juli 2019 wurden 26 Bäume, darunter 21 Linden, zwei Esskastanien, ein Walnussbaum sowie zwei verschiedene Birnbäume gepflanzt. Alle Bäume sollen besonders widerstandsfähig gegen Trockenheit und deren Folgen sein. Der kleine Spielplatz mit der Slackline erhielt zudem einen Sitzplatz mit zwei Bänken.

(rei)