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Grefrather Landwirte wollen mit Besuchern ins Gespräch kommen

Grefrath : Landwirte wollen mit Besuchern ins Gespräch kommen

Die Aktion „Frag doch mal den Landwirt“ kann wegen der Corona-Pandemie vorläufig nicht stattfinden. Sie soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden, dann die Landwirte wollen auch in Grefrath für Vertrauen in ihre Arbeit und Produkte werben.

(ulg) Immer wieder machen die Landwirte bundesweit auf ihre Anliegen aufmerksam. Auch Grefrather Landwirte sind dabei sehr aktiv. Eigentlich wollten sie bereits Ende März unter dem Motto „Frag doch mal den Landwirt“ mit Bürgern ins Gespräch kommen. Wegen der Corona-Pandemie musste diese Aktion abgesagt werden. Auch der Ausweichtermin am Sonntag, 14. Juni, kann wegen der Corona-Vorschriften nicht gehalten werden. Auf dem Milchviehbetrieb der Familie Siepen in Hagenbroich wollten die Landwirte informieren. Mehrere Familien hatten sich in die Organisation des Aktionstages eingebracht. Fast alle Grefrather Landwirte sollten beteiligt werden.

„Sobald es die Situation zulässt, melden wir uns mit einem neuen Termin“, so das Orga-Team. Auch ohne Veranstaltung ist es den Landwirten ein Anliegen, die moderne Landwirtschaft zu präsentieren. Ihre Erfahrung: Oft fuße Kritik auf falschen Vorstellungen. Bei Facebook und auf anderen Wegen führen sie Diskussionen und laden Kritiker zu sich in die Ställe ein. „Frag doch mal den Landwirt“ findet also quasi dezentral statt. „Land schafft Verbindung Grefrath“ steht jedem Interessierten – auch kleinen Gruppen – zur Verfügung. „Wenn es wieder möglich ist, können sich auch gerne Kitas und Schulklassen melden“, sagt Landwirt Gregor Optendrenk. Kontaktieren kann man die Gruppe per E-Mail an: frag-doch-mal-den-landwirt@web.de