Grefrather Gemeinderat beschloss Machbarkeitsstudie für Landesgartenschau

Beschluss im Gemeinderat : Grefrath sagt Ja zur Landesgartenschau

Im Gemeinderat wurde einstimmig beschlossen, eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben.

Die Machbarkeitsprüfung einer Bewerbung zur Landesgartenschau 2026 soll in Auftrag gegeben werden. Dafür sprach sich der Grefrather Gemeinderat am Montagabend einstimmig aus. Die Studie soll Grefrath als Hauptstandort vorsehen und andere Städte und Gemeinden im Kreis Viersen einbinden. Dazu soll es ein transparentes Verfahren geben, das jeder inhaltlich nachvollziehen kann.

In der vergangenen Woche hatten sich Vertreter von Politik und Verwaltung zu einem Runden Tisch getroffen und sich das Vorkonzept vorstellen lassen. In diesem waren die Berater zu dem Ergebnis gekommen, dass, sollte sich der Kreis Viersen um die Landesgartenschau 2026 bewerben, Grefrath mit seinem Schwingbodenpark der favorisierte Standort wäre.

Nach anfänglichen Zweifeln – besonders mit Blick auf mögliche Kosten – bestand im Grefrather Gemeinderat nun nach dem Runden Tisch einhellig die Meinung, dass man die Machbarkeitsstudie in Auftrag geben sollte.

Schließlich, so der neue SPD-Fraktionschef Bernd Bedronka, übernehme die Wirtschaftsförderung für den Kreis Viersen (WFG) die Kosten für diese Studie.

Christian Kappenhagen (CDU) nannte den Prozess sehr spannend, zumal in diesem Zuge Themen wie Freibad und Zukunft des ehemaligen Nato-Geländes behandelt würden, die die Gemeinde eh angehen müsse. Wilma Hübecker (CDU) verwies darauf, dass man alle Möglichkeiten offenhalten solle. Schließlich stehen im nächsten Jahr Kommunalwahlen an, und dann müsste ein neuer Rat die Entscheidung über eine Bewerbung treffen.

Bernd Bedronka mahnte an, dass bei der Landesgartenschau 1970, die ebenfalls in Grefrath stattfand, das Thema Nachhaltigkeit noch nicht so sehr beachtet worden sei. Das wolle man diesmal unbedingt im Auge behalten.

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