Grefrather Bücherei hat Zuschuss in Aussicht

Kulturausschuss : Grefrather Bücherei hat Zuschuss in Aussicht

Nachdem die Gemeinde das Haushaltssicherungskonzept verlassen hat, besteht wieder Hoffnung.

Die Katholische öffentliche Bücherei im ersten Stock des Cyriakushauses am Markt in Grefrath ist gefragt. Im Sport- und Kulturausschuss stellte Monika Feldges die Bücherei vor. Diese sei für alle Einwohner Grefraths und aus der Umgebung zugänglich, erklärte sie. Der Bestand umfasse mehr als 3000 Medien: Romane, Krimis, Sachbücher, Kinderbücher, Bilderbücher, Hörbücher für Kinder und Erwachsene.

Seit Neuestem ist die Bücherei auch online vertreten. Es gibt einen Online-Katalog, auf den man auch per App zugreifen kann, um ein Buch zu finden, zu reservieren oder die Ausleihe zu verlängern.

Zudem gibt es ein Angebot von 7000 E-Books und E-Audios. Dieses Angebot ist möglich durch die Teilnahme an www.leihbook.de, einem Verbund von 40 Büchereien im Bistum Aachen. Geöffnet ist immer sonntags von 10 bis 12 Uhr und donnerstags von 17 bis 18.30 Uhr. Zum Team gehören 15 ehrenamtliche Mitarbeiter. 130 aktive Leser gibt es zurzeit. 4000 bis 5000 Medien werden pro Jahr ausgeliehen.

Die Ausleihe von Büchern ist kostenlos, es gibt keine Anmeldegebühr. Für die Nutzung der E-Books fällt ein geringer Jahresbeitrag an. Durch Zuschüsse des Bistums, der Pfarre und geringe eigene Einnahme stehen rund 1500 Euro pro Jahr für Neuanschaffungen zur Verfügung. Davon können rund 150 neue Bücher oder CDs gekauft werden.

Das könnte durchaus mehr sein, finden Feldges und ihr Team und wünschen sich daher einen Zuschuss der Gemeinde. Diesen hatte es in früheren Jahren bereits gegeben, war aber im Zuge des Haushaltssicherungskonzeptes gestrichen worden. Nun hat Grefrath das HSK mittlerweile verlassen. Und so signalisierten die Politiker auch durchaus Zustimmung zu einem Zuschuss. Das Bücherei-Team soll nun einen Betrag ausarbeiten.

(ulg)