Titelverleihung gefeiert Grundschule in Grefrath ist jetzt Courage-Schule

Grefrath · Die Gemeinschaftsgrundschule Grefrath gehört jetzt dem Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ an. Die Titelverleihung wurde mit viel Musik in der Aula gefeiert.

Die Titelverleihung feierten die Kinder mit viel Musik – und Borussia-Maskottchen Jünter. Der Verein hat die Patenschaft für die neue Courage-Schule übernommen.

Die Titelverleihung feierten die Kinder mit viel Musik – und Borussia-Maskottchen Jünter. Der Verein hat die Patenschaft für die neue Courage-Schule übernommen.

Foto: Norbert Prümen

Die Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Grefrath gehört jetzt dem Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ an. Am Montag feierte die Schulgemeinschaft die Titelverleihung in der Aula mit viel Musik. Mit dem Beitritt sind nun sowohl die Grundschule als auch die Sekundarschule „Schule an der Dorenburg“ in Grefrath Teil des bundesweiten Schulnetzwerks. Insgesamt gehören im Kreis Viersen 24 Schulen verschiedener Schulformen dem Netzwerk an, bundesweit sind es über 4000.

Borussia Mönchengladbach übernimmt die Patenschaft für die Netzwerkschule. „Sport stärkt Talente und faires Verhalten jedes Menschen – das sind Grundvoraussetzungen für Teamgeist und Erfolge im Wettkampf. Dabei kommt es auf jeden Einzelnen an, auch in unserer Schulgemeinschaft. Daher stehen wir ganz klar gegen Ausgrenzung und Intoleranz und setzen mit dem Beitritt zum Schulnetzwerk ein sichtbares Zeichen nach außen“, erläutert Berrit Liebisch, Schulleiterin der Grundschule Grefrath.

Das Projekt richtet sich an Schüler wie Pädagogen, die das Klima an ihrer Schule aktiv mitgestalten wollen, indem sie sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden, Veranstaltungen oder Projekttage organisieren, die auf ein diskriminierungssensibles Miteinander aufmerksam machen.

Das Kommunale Integrationszentrum (KI) des Kreises Viersen ist für die Regionalkoordination des Projekts „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ im Kreis Viersen zuständig. Michael Sönnert, pädagogischer Mitarbeiter des KI Kreis Viersen, hat die Grundschule auf ihrem Weg begleitet. „Das Einstehen für gemeinsame Werte als Teil einer interkulturellen Gesellschaft kann nicht früh genug vermittelt werden. Daher freut es uns als Kommunales Integrationszentrum besonders, dass das Schulnetzwerk im Kreis Viersen auch von den Grundschulen so zahlreich angenommen wird“, so Mathilde Holtmanns, Abteilungsleiterin des Integrationszentrums des Kreises Viersen.

(biro)
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