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Grefrath ganz romantisch: In Takt organisiert Sommernacht auf dem Markt

Romantische Nacht auf dem Markt : Grefrath von der romantischen Seite

Die romantische Sommernacht auf dem Grefrather Markt ließ viel Zeit für Gespräch, Musik und Flair. Prämiert wurde auch die schönste Tischdekoration.

„Schön.“ Das Fazit von Organisator Eckhard Klausmann ist zwar knapp, aber auch eine schlüssige Zusammenfassung. Bei der „Romantischen Nacht am Markt“ am vergangenen Samstag kamen rund 250 Besucher auf dem Grefrather Markt zusammen, um die Gemeinsamkeit zu pflegen, Kulinarisches zu genießen und bei Musik und Tanz eine gute Zeit zu verbringen. Hinter der Veranstaltung, die vor drei Jahren ins Leben gerufen wurde, steht die Grefrather Werbegemeinschaft Intakt – und ist eine Idee, die in Anlehnung an die „Weißen Nächte“ in Frankreich entstand.

Im Vorfeld konnten so genannte Bierzeltgarnituren gemietet werden. Für Essen und Trinken mussten die Gäste selbst sorgen. Da auch die umliegende Gastronomie geöffnet hatte, entwickelte sich auf dem Markt schnell ein buntes, heiteres Bild. „Man kennt sich, man sieht sich, man kommt ins Gespräch und verbringt eine gute Zeit miteinander“, erklärt Klausmann, Beisitzer im Vorstand von Intakt, das Konzept der romantischen Nacht. „Ja“, räumt er ein, „es hat ein paar Minuten lang geregnet.“ Die Gäste stellten sich kurz unter, der guten Stimmung habe die kurze Unterbrechung keinen Abbruch getan. Das lag auch an „Saturn“. Die Nettetaler Band um Uli Biniasch fand immer den richtigen Ton. Sängerin Tina aus Kempen präsentierte sich in jedem Genre sicher und facettenreich.

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Prämiert wurde schließlich auch die schönste Tischdekoration, denn auch für die Optik am Sitzplatz wurde der Kreativität freien Lauf gelassen. „Eine enge Entscheidung“, bestätigte Klausmann, am Ende setzte sich die Fantasie des „Flamingo“-Tisches durch.

Mit den Hygieneregeln gab es keine Probleme. Alle konnten die entsprechenden Nachweise vorzeigen. Auch die Mund- und Nasenschutzpflicht wurde eingehalten. Gegen Mitternacht hieß es schließlich Aufbruch. „Die romantische Nacht wird es, wenn die Umstände es erlauben, auch im nächsten Jahr geben“, kündigt Klausmann an.