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Gesamtschüler in Kempen könnten 2028 in neues Gebäude ziehen

Schulcampus Kempen : Gesamtschüler könnten 2028 in Neubau ziehen

Die Stadt Kempen steht vor einem Mammutprojekt: Auf den Neubau für die Gesamtschule folgen viele weitere Arbeiten an Sportanlagen, Schulhöfen, Wegen – und Sanierungen an bestehenden Schulgebäuden. Wie der Zeitplan dafür aussieht.

Wenn mit dem Neubau für die Gesamtschule Kempen alles läuft wie geplant, könnten die Schüler 2028 dort einziehen. Das geht aus der Machbarkeitsstudie zum Schulcampus hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Ob der Neubau auf dem Ludwig-Jahn-Platz oder neben dem Luise-von-Duesberg-Gymnasium (LvD) errichtet wird, muss die Politik entscheiden. An den Neubau schließen sich Arbeiten an Sportanlagen, Schulhöfen und Wegen an sowie Sanierungen bestehender Schulgebäude. Kempen steht vor einem Mammutprojekt.

Wie der Technische Beigeordnete Torsten Schröder in der Studie ausführt, könnte der Zeitplan bei einer Bebauung auf dem Ludwig-Jahn-Platz so aussehen: 2021 könnte man die Verlagerung des Ludwig-Jahn-Sportplatzes planen, das Sportzentrum könnte von 2024 bis 2026 gebaut werden. Der Bebauungsplan müsste geändert werden, Ende 2023, Anfang 2024 könnte er rechtskräftig sein. Planung und Ausschreibung für das neue Schulgebäude würden von 2022 bis Mitte 2025 dauern, bis 2027 könnte das neue Gebäude errichtet werden.

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Parallel könnte ein Weg vom Sportzentrum bis zur Innenstadt bis 2027 hergestellt werden. Der Campus Gesamtschule wäre dann ohne Außenanlagen Anfang 2028 fertig. Für die Sanierungen an LvD und Thomaeum rechnet Schröder mit fünf Jahren, bis 2033 die Schulcampus-Landschaft fertig wäre.

Würde man neben dem LvD neu bauen, sieht der Zeitplan vor, das neue Schulgebäude von 2022 bis 2025 zu planen. Die Zweifachturnhalle müsste gebaut werden. Das neue Schulgebäude könnte von 2026 bis 2028 gebaut werden, es folgten Außenanlagen und Schulhof, so dass die Gesamtschule 2028 einziehen könnte. Gleichzeitig müsste der Weg zur Innenstadt hergestellt werden. Bis 2033 würden das LvD renoviert, das Thomaeum saniert. Schröder macht allerdings deutlich, dass Planungs- und Bauleistungen größtenteils europaweit ausgeschrieben werden müssen. Damit seien lange Vorlaufzeiten erforderlich.

(biro)