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Frühlingsfest 2019 in Kempen

Altstadt : Kempen feiert den Frühling

Besseres Wetter hätte man sich nicht wünschen können. Viele Besucher kamen am Samstag und Sonntag in die Altstadt und freuten sich über das abwechslungsreiche Angebot. Auch kulinarisch kam jeder auf seine Kosten.

Zum „Königlichen Frühling” hatte der Werbering am Wochenende eingeladen und bekam dazu gleich Kaiserwetter geliefert. So füllte sich bereits am Samstag kurz nach Beginn die Stadt mit vielen Besuchern. Selbst der erfahrene Werbering-Chef Armin Horst war erstaunt, wie viele Menschen schon so früh die Straßen bevölkerten. Auf dem Buttermarkt war der große Anziehungspunkt die Bühne. Denn dort wurden den ganzen Tag immer wieder Modenschauen, flott von Markus Lunau moderiert, gezeigt. Der Fachhandel stellte hier sein Angebot neuester Trends für Frühjahr und Sommer vor. Das Ganze wurde mit viel Schwung von den Models präsentiert. In der Choreographie hatte man viele gute Ideen umgesetzt. So wurden manchmal nicht nur die schicken Schuhe an den Füßen getragen, sondern Alternativen in den Händen der Models gezeigt. Und warum nicht einmal das Angebot eines Blumenladens mit hübschen Kränzen im Haar zeigen? Manche tanzten sogar mit Sonnenbrille.

Sehr gut kamen bei den Besuchern die Einlagen der vielen Tänzer vom Krefelder Sportstudio „Mine Sports“ an. Da zeigten schon ganz kleine Tänzerinnen ihr großes Können. Alle Beteiligten hatten Riesenspaß an der ganzen Sache. Die Zuschauer sparten nicht mit Anfeuerung und Applaus. Und wenn man hinter die Bühne schaute, konnte man sehen, wie sich die jungen Tänzer auf ihren Auftritt vorbereiteten. Da wurden noch einmal Schritte geübt oder eine neue kleine Idee ausprobiert. Auch hier war Horst zu finden, der sich das Treiben amüsiert ansah.

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In den Straßen der Altstadt gab es vielerlei zu sehen. Die Kuhstraße hatte sich vor allem in eine Blütenmeile verwandelt. Hier roch man an einem Stand leckere Kräuter. Darunter auch manches unbekanntere Gewächs, zu dem es gleich den Tipp für die richtige Verwendung in der Küche gab. Zwiebelpflanzen für den Sommer, bunte Margeriten und Hochstämmchen, Rosen oder Erdbeerpflanzen ließen die Lust wachsen, direkt nach dem Festbesuch in den Garten zu gehen. Ansonsten gab es an den Ständen sowohl auswärtiger Händler als auch der Kempener Einzelhändler vor allem viel Dekoratives vom Gartenschmuck bis hin zu alten Schildern. Auf dem Buttermarkt konnte man sogar in alten Originalzeitschriften stöbern.

 Attraktion für die Kinder war das auf auf dem Buttermarkt aufgebaute Wasserbecken. In die durchsichtigen Bälle konnten Kinder hineinklettern.
Attraktion für die Kinder war das auf auf dem Buttermarkt aufgebaute Wasserbecken. In die durchsichtigen Bälle konnten Kinder hineinklettern. Foto: Wolfgang Kaiser

Schön war auch, dass es sehr viel für Kinder gab – unter anderem auf der Judenstraße, wo es auf einem Parcours die Möglichkeit gab, den Bobby-Car-Führerschein zu machen. Eine ganze bunte Flotte der Plastikgefährte wartete auf die kleinen Rennfahrer. An der Engerstraße lockte ein altmodisches kleines Karussell die Kinder, auf der Peterstraße eine Hüpfburg. Das ist inzwischen ein Klassiker beim Kindervergnügen, aber offensichtlich unschlagbar. Auf dem Buttermarkt war das große Wasserbecken mit durchsichtigen Kunststoffbällen der Anziehungspunkt. Da konnten die Kinder hineinklettern und dann beherzt über das Wasser rollen.

Gegen den Hunger hatten Werbering und der Organisator „X-Dreams“ für eine kulinarische Weltreise gesorgt. Zum einen gab es deftige Kost wie Würstchen, holländische Pommes oder Spießbraten. Aber man konnte auch peruanische und asiatische Köstlichkeiten, französischen Flammkuchen oder Crepes probieren. Selbst Kokoskuchen gab es im Angebot. Allerdings bemängelten manche Besucher gerade auf dem Buttermarkt, dass es zu wenig Sitzmöglichkeiten gab.