Stadt Kempen: Freies WLAN in kleiner Variante

Stadt Kempen : Freies WLAN in kleiner Variante

Seit geraumer Zeit wird in Kempen diskutiert, die Innenstadt komplett mit frei verfügbarem WLAN auszustatten. Seit gut vier Jahren kann man auf dem Buttermarkt mit dem Smartphone kostenlos im Internet surfen. Damals hatte Jan van den Velden in Zusammenarbeit mit Markt-Grill-Inhaber Deniz Yilmaz den "Freifunk" gestartet, ein offenes und freies Bürger-Funknetzwerk. Das Netz der Anbieter ist seither in der Stadt gewachsen. Eine komplette Vernetzung der Innenstadt gibt es allerdings bislang nicht.

Seit geraumer Zeit wird in Kempen diskutiert, die Innenstadt komplett mit frei verfügbarem WLAN auszustatten. Seit gut vier Jahren kann man auf dem Buttermarkt mit dem Smartphone kostenlos im Internet surfen.

Damals hatte Jan van den Velden in Zusammenarbeit mit Markt-Grill-Inhaber Deniz Yilmaz den "Freifunk" gestartet, ein offenes und freies Bürger-Funknetzwerk. Das Netz der Anbieter ist seither in der Stadt gewachsen. Eine komplette Vernetzung der Innenstadt gibt es allerdings bislang nicht.

Seit dem vergangenen Jahr arbeitet die Stadtverwaltung an einer Komplettlösung. Gespräche mit dem Kempener Werbering wurden geführt, die CDU-Stadtratsfraktion stellte einen entsprechenden Antrag, mögliche Fördermittel auszuloten. Allgemein wird begrüßt, wenn die gesamte Innenstadt über freies WLAN verfügen würde. Vor allem der Werbering drängt darauf, dass bald überall in der Altstadt kostenloses und kabelloses Internet bereit gestellt wird. Denn das ist ein wichtiger Standortvorteil für Handel und Gastronomie.

Doch scheint eine Umsetzung des Plans an den hohen Kosten zu scheitern. Es ist zudem wohl sehr aufwendig, an entsprechende Fördermittel zu kommen. Daher liegt nun ein Antrag der CDU vor, eine kleinere Lösung zu prüfen. So solle zunächst der Buttermarkt und der Bahnhof in den Blick genommen werden, meinen die Christdemokraten. Im Rathaus werden derzeit die Kosten dafür ermittelt. Entsprechende Angebote von Fachfirmen, die freies WLAN installieren könnten, wurden eingeholt. Stadtsprecher Christoph Dellmans, der auch fürs Citymanagement zuständig ist, will dazu ein Konzept mit Kostenschätzung zur nächsten Sitzung des Ausschusses für Liegenschaften und Wirtschaftsförderung Anfang Juni vorlegen.

(rei)