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Stadt Kempen: Freie Wähler diskutieren über Zukunft der Burg

Stadt Kempen : Freie Wähler diskutieren über Zukunft der Burg

Zur Mitgliederversammlung trafen sich jetzt die Freien Wähler Kempens im Kolpinghaus. Auf der Tagesordnung stand unter anderem eine offene Diskussion zur Zukunft der Kempener Burg. Heimatforscher Werner Beckers meinte dazu, dass die Burg am besten entkernt und dann komplett saniert werden müsste. Ein Vorschlag, der wohl kaum umsetzbar ist. Einig waren sich die Mitglieder darüber, dass die Verwaltung nicht alleine über eine Nutzung der Burg entscheiden könne. Vielmehr solle dies ein öffentliches Projekt werden, bei dem möglichst viele Vorschläge der Bürger berücksichtigt werden. Mit der Entscheidung des Rates, die Burg in den Stadtbesitz übernehmen zu wollen, seien dafür die Türen offen. Ganz klar war den Politikern aber auch, dass die Stadtverwaltung angesichts weiterer vieler Projekte derzeit nicht über die personellen Kapazitäten für eine Planung der künftigen Burgnutzung verfügt. Zu Beginn der Diskussion hatte Udo Kadagies noch einmal einen kurzen Überblick zur Geschichte und Bedeutung der Burg gegeben.

Über die Aktivitäten des vergangenen Jahres berichtete der Vorsitzende der Freien Wähler, Georg Alsdorf. Unter anderem setzte sich die Fraktion für ein neues Hotel in Kempen ein. Hier steht die Wählervereinigung in engem Kontakt mit dem Werbering. In der Vorweihnachtszeit übernahmen die Freien Wähler die Patenschaft für einen Stern der Weihnachtsbeleuchtung in der Stadt. Im Januar gab es zur Unterstützung der Sprachförderung in der Kindertagesstätte Christ-König eine Spende.

Schatzmeisterin Gisela Kadagies legte einen ausgeglichenen Kassenbericht vor. So konnte der Vorstand von der Versammlung entlastet werden. Im kommenden Jahr stehen Neuwahlen im Vorstand an.

(sr)