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Festival im Schwingbodenpark

Musik und mehr : Ein buntes Fest mit viel Musik im Schwingbodenpark

Die Kulturinitiative Gefrath stellte jetzt das genaue Programm vor. Die Veranstaltung findet am 1. September statt.

() Bürgermeister Manfred Lommetz blies schon einmal in die Vuvuzela, um  Stimmung zu machen. Für ein Ereignis, das zwar erst am Samstag, 1. September, bevorsteht, zu dem aber schon jetzt bei freiem Eintritt die Familien aus Grefrath und darüber hinaus herzlich eingeladen sind. Dann nämlich wird es im Schwingbodenpark mit einem großen Rahmenprogramm ein weiteres Musikfestival geben, von 15 Uhr bis Ende offen.

   Jetzt wurde vor der Buchhandlung von Karl Gross das Programm vorgestellt. Der Veranstalter war an den Kronen, die auf den Tischen lagen  und  die sich unter anderem Monika Söhnen, Susanne Freiheit und Regina Ringpfeil aufsetzten, unschwer zu erraten. Es war einmal mehr  die Kultur-Initiative Grefrath, kurz KinG genannt. „Es ist unser sechstes Fest, unser viertes im Park“,  sagte Vollblut-Musiker Markus Türk und erinnerte  daran, dass es zuletzt im jährlichen Wechsel das Straßenmusikfest und das Park-Festival gegeben hatte. 2016 waren rund 2500 Besucher in den Park gekommen.

   Das Programm hat es in sich.  Gleich fünf Bands werden auf der großen Bühne aufspielen. „Wir sind schon ein etwas aufgeregt“, sagt der Grefrather Christopher Janowski. Der Gitarrist war vor wenigen Jahren noch in der Rock-Band „Feinstes Fleisch“ aufgetreten. Daraus ist jetzt gemeinsam mit Felix Ehren (Gesang, Gitarre), Jan Mündges (Bass), ergänzt um den Drummer Carlos Gottberath, die Formation „EgoEcho“ geworden. „Wir werden am 1. September vor allem Ddeutschen Pop und Rock spielen“, kündigte Janowski die Premiere der Band am ersten September-Tag an.

    Mit dabei und dann zum dritten Mal ist Kempens Big-Band, die Markus Türk leitet. Der 56-Jährige unterrichtet außerdem nach wie vor an der Musikschule in Mönchengladbach. Dort hatte er den Chemnitzer Timo Bodden kennengelernt und sich für seine Ska-Musik, schneller Reggae, interessiert. Saxophonist Bodden wird mit seiner zehnköpfigen Chemnitzer Band „Meniak“ ebenfalls in Grefrath auftreten. Wie die britischen Rock spielende Krefelder Formation  „Of Heroes & other Villains“. Vervollständig wird das Ganze durch den schon längst bekannten Kempener Gitarristen Dennis Hormes und seiner Band, die mit Klaus Fischer (Bass) und Benny Koch (Drums) vervollständigt wird.

   Das ist aber längst noch nicht alles. Auf den Parkwiesen werden weitere Gruppen, Liedermacher und Spaßvögel durch die Reihen der Zuhörer gehen. Angefangen von „Happy Gangstas“ über „Bela“, die afrikanische Straßenmusik spielen werden, bis zu Markus Moors (Dülken), der am Lagerfeuer der Waldjugend Viersen seine Gitarre auspacken wird. Zwille Zimmermann kommt ebenfalls.

   Kindergärten werden mitmachen, zu kleineren Spielen einladen. Ebenso mittendrin wird der Verein „Älter werden in Grefrath“ sein, das Freilichtmuseum mit kleinen Fachwerk-Bausätzen, Sprayer, Nabu, der Grefrather Bio-Laden von Karsten Hessler oder das „Haus an der Dorenburg“, dass parallel dort sein Sommerfest durchführen möchte. „Le Parcour“ wird demonstriert, außerdem die Kampfsportart „Wing Tsun“.

   Ermöglicht wird solch ein großes Festival durch  Mitgliedsbeträge und durch einige wichtige  Sponsoren, diesmal sind dies unter anderem: Sparkasse Krefeld, Volksbank, Gemeindewerke, Carlsberg und „perlsacktiere.de“. Und am 1. September durch den Essens- und Getränkeverkauf. Daher die Bitte von Markus Türk: „Natürlich dürfen die Besucher Decken, Federballschläger oder Pinknickkörbe mit Tellern und Besteck mitbringen, aber bitte keine Getränke und Speisen, dafür gibt es bei uns Werkmarken.“ Denn um das alles zu finanzieren zu können,  muss KinG mit seinen Mitgliedern und Sponsoren annähernd 15.000 Euro in den Hand nehmen.