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Eine  neue Broschüre der Stadt Kempen präsentiert zwölf Radtouren mit Bahn und Rad.

Serie Radfahren : Von Kempen aus in das schöne Umland

Eine neue Broschüre der Stadt Kempen präsentiert zwölf Touren mit Bahn und Rad.

Nachdem die Broschüre „Radtouren rund um Kempen“ mit teilweise veränderten Touren neu aufgelegt worden ist, folgt nun auch die Broschüre „Fahrradtouren mit Rad und Bahn“. Das Umweltreferat der Stadt Kempen hat auf 12 Kartenausschnitten Touren zu Zielen, die nicht in unmittelbarer Nähe liegen, zusammengestellt. Die mit Landesförderung erstellten Broschüren sind kostenlos im Rathaus und in den Servicestellen erhältlich. Im Internet können die Touren als PDF-Dateien, wie auch als Tracks (GPX-Datei) angesehen und heruntergeladen werden.

Die Broschüre „Fahrradtouren mit Rad und Bahn“ beinhaltet 12 Tagestouren, die in Kempen starten und weiter entfernt liegende Ziele ansteuern. Wer dann noch genügend Puste hat, kann wieder mit dem Rad nach Kempen zurückfahren, bei Nutzung der Alternativstrecken ergibt sich eine erlebnisreiche Rundtour. Wer sich nach Erreichen des Ziels lieber zurückfahren lassen will, kann die Bahn nehmen. Da es sich mit Rückenwind leichter fahren lässt, kann auch umgekehrt erst mit der Bahn gefahren werden und die Rückreise nach Kempen mit dem Rad angetreten werden. Nur Route 12 an die Mündung der Niers erfordert die Hin- und Rück­reise mit der Bahn, ggf. mit dem eigenen Auto. Natürlich wird auch der Bahnradweg Kreis Viersen als Tourenvorschlag angeboten.

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Einige Touren können zu Mehrtagestouren kombiniert werden. Die Routen 7, 8 und 9 ergeben eine Rundtour entlang von Klöstern und Schlössern und führen von Kempen nach Mönchengladbach, Dormagen/Zons, Düsseldorf und wieder zurück nach Kempen. Besonders attraktiv sind auch die Strecken entlang der Maas. In Fahrradreichweite liegen viele attraktive Ziele, wie Duisburg mit Anschluss zum Ruhrtalradweg, Kevelaer und das Kloster Kamp. Die 12 Touren verbinden Natur und Kultur und laden zum Fahrradfahren, Natur-Genießen und Kultur-Erleben ein.

 Die Gnadenkapelle ist eine der wichtigsten Wahrzeichen des Wallfahrtsortes Kevelaer.
Die Gnadenkapelle ist eine der wichtigsten Wahrzeichen des Wallfahrtsortes Kevelaer. Foto: privat

Eine Tour führt über die Pilgerroute nach Kevelaer. Zunächst geht es nach Wachtendonk mit seiner schmucken Innenstadt, anschließend in die Blumenstadt Straelen. Anschließend lockt das Spargeldorf Walbeck, dann erreicht der Radfahrer Kevelaer, den größten Wallfahrtsort in Nordwesteuropa.

 Wer durch Walbeck radelt, kann sich bei dieser Gelegenheit gleich mit frischem Spargel eindecken.
Wer durch Walbeck radelt, kann sich bei dieser Gelegenheit gleich mit frischem Spargel eindecken. Foto: dpa/Arne Dedert

Wer lieber Zeugen der Industriegeschichte sehen möchte, fährt von Kempen nach Tönisberg mit seinem alten Förderturm – ein Hauch von Ruhrgebiet. Die Halde Norddeutschland hinter Neukirchen-Vluyn erreicht man nach 359 Stufen auf der „Himmelstreppe“. Von oben hat man einen tollen Panoramablick. Nicht weit davon entfernt liegt das Kloster Kamp. Der 21.700 Quadratmeter große Garten ist ein echtes gartenbauliches Kleinod mit Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und bietet zudem ausreichend Raum zum Wandeln und Ruhen. Die Ausschilderung mit Knotenpunkten hat mittlerweile im kompletten Gebiet Einzug gehalten, mancherorts, wie im Kreis Kleve, erfolgt die Umsetzung erst im Laufe des Sommers 2019. Die Touren verlaufen in der Regel auf dem ausgeschilderten Radwegenetz und größtenteils auf dem Knotenpunktnetz, so dass die Orientierung auf der Tour leichtfällt. Die jeweilige Radwegeausschilderung einschließlich der Knotenpunkte ist in den Kartenübersichten zu den Touren dargestellt. Eine aktuelle Radkarte und/oder ein Fahrradnavigationssystem sollten trotzdem nicht fehlen.