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DRK-Ortsverband in Grefrath hilft beim Transport von Corona-Materialien

DRK Grefrath im Einsatz : Katastrophenschutz-Material lagert jetzt zentral in Willich

Der Ortsverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Grefrath half am vergangenen Samstag beim Transport von Materialien, die im Kampf gegen die Corona-Pandemie und für den Katastrophenschutz eingesetzt werden können.

Bei dem Material handelt es sich um Ausrüstungsmaterialien wie Mund-Nasen-Schutzmasken, Schutzbrillen oder auch Schutzkleidung, die für die Ausgabe an Pflegeheime oder an den Rettungsdienst bestimmt sind. Gelagert werden am neuen Standort auch Materialien für den Katastrophenfall, die nichts mit Corona zu tun haben. Dazu gehören beispielsweise. Feldbetten und Decken.

Insgesamt unterhielt der Kreis Viersen bislang acht Lagerstätten, verteilt auf das gesamte Kreisgebiet. Diese wurden nun aufgelöst. Alle Materialien wurden mit dieser Aktion an einen zentralen Ort in Willich gebracht. Der genaue Standort sollte nicht bekannt gegeben werden, erklärte Christian Kappenhagen, Vorsitzender des DRK in Grefrath. Man wolle damit beispielsweise Einbruch und Diebstahl keine Chance geben.

Die Mannschaft des DRK Grefrath war zu dritt vor Ort, alle hatten alle Hände voll zu tun. Insgesamt waren 250 Paletten vom alten zum neuen Standort zu transportieren. Weil die Materialien teilweise noch nicht transportfähig verpackt waren, war die erste große Aufgabe, alles sicher für den Transport auf die Paletten zu stapeln und dann zu folieren. Mehrere Pendelfahrten waren nötig, um alle Kisten sicher nach Willich zu bringen.

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„Es war nicht ganz einfach“, berichtet Christian Kappenhagen, „das Wetter mit den frostigen Temperaturen machte allen Helfern – wir Grefrather waren ja Gott sei Dank nicht alleine vor Ort – schon zu schaffen.“ Auch die verschneiten Straßen waren eine Herausforderung.

Nach neun Stunden war der Einsatz beendet. „Nein, es gab keine Suppe aus der Gulaschkanone. Wir alle wurden aber sehr gut vom DRK-Ortsverband Willich versorgt“, sagte Christian Kappenhagen. Insgesamt waren rund 60 ehrenamtliche Helfer aus dem gesamten Kreisgebiet am Einsatz beteiligt.