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Stadt Kempen: Die Kunden nutzen den verkaufsoffenen Sonntag

Stadt Kempen : Die Kunden nutzen den verkaufsoffenen Sonntag

"Der Renner bei uns war das Orchester mit den verschiedensten Engeln", sagte am Sonnta Christine Tonndorf vom "Haus der Geschenke" am Buttermarkt. Und Schilder mit einigen Sinnsprüchen, zum Beispiel als eine Geschenkidee für die älteren Kinder an ihre Mutter: "Für die Welt bist du die Mutter, für die Familie bist du die Welt..."

Die RP hörte sich am verkaufsoffenen Sonntag mal um. Und die Meinungen waren durchweg sehr positiv - auch zum Kempener Weihnachtsmarkt. Werbering-Vorsitzender Armin Horst erklärte: "Im vergangenen Jahr hatte es bei Facebook an den Advents-Wochenenden eine stets aufsteigende Kritik gegeben, das war diesmal bis jetzt genau anders herum."

Horst, der Chef von rund 160 Mitgliedern ("darunter sind rund 105 klassische Einzelhändler") ist, sprach schon gestern von einem gelungenen Weihnachtsmarkt und auch von viel Betrieb in einigen Geschäften, will aber dies noch genauer hinterfragen. Er hatte seine Gaststätte, das "Treppchen" an der Ellenstraße, gestern durchgehend geöffnet, der Betrieb sei gut gewesen.

Noch einmal zum Weihnachtsmarkt: Die veranstaltende Firma "X-Dream" habe, so Horst, eine gute Arbeit abgeliefert. Hier und da sei es zu kleineren Pannen gekommen. So habe es auch einige überhaupt nicht weihnachtlich geschmückten Ständen und ausladende Sortimente gegeben, aber auch dies habe man in den Griff bekommen.

Überall hörte man gestern nur zufriedene Kommentare. Einige Geschäftsleute hatten kurz vor 18 Uhr kaum Zeit für ein Gespräch mit der RP. "P wie positiv, aber ich bin gerade im Kundengespräch", sagte Walter Möller, der seit mehr als drei Jahrzehnten sein Modegeschäft am Buttermarkt hat.

Und Jochen Jansen von Spielwaren Jansen an der Engerstraße konnte nur knapp antworten: "Hier ist es rappelvoll, es läuft sehr gut, vor allem die Lego-Neuheiten sind gefragt." "Wir sind zufrieden, haben viele Kunden, aber auch viele Gucker, die hoffentlich in den nächsten Tagen wiederkommen", kommentierte Joachim Martens vom Uhren- und Schmuckgeschäft am Studentenacker. Vor allem die Trenduhren, so von Diesel oder Fossil, seien nachgefragt worden, aber auch Armbänder mit den besonderen Elementen von Pandora oder Thomas Sabo.

"Ein toller Tag", sagte Dirk Lewejohann von der Thomas-Buchhandlung an der Burgstraße. Im Vergleich zum Vorjahr sei bislang beim Umsatz ein leichtes Plus herausgekommen. "Hier war es immer relativ voll", meinte eine Mitarbeiterin der Parfümerie Platen.

Hier geht es zur Infostrecke: Verkaufsoffene Sonntage in der Region

(wsc)