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Stadt Kempen: Die Feuerwehr im Dauereinsatz

Stadt Kempen : Die Feuerwehr im Dauereinsatz

Die Löschzüge Kempen und St. Hubert mussten mehrfach ausrücken.

"Reichlich Stress hatte die Feuerwehr Kempen am Wochenende", berichtete gestern Feuerwehr-Pressesprecher Johannes Dicks. Und tatsächlich hatten die Wehrleute am Samstag und Sonntag außergewöhnlich viel zu tun. Der erste Einsatz war bereits am Samstag gegen 2 Uhr. Anwohner der St. Huberter Straße hatten Rauch und Brandgeruch über dem Gelände der Firma Griesson de Beukelaer wahrgenommen und die Feuerwehr alarmiert. Die rückte zunächst mit dem Löschzug Kempen der Freiwilligen Feuerwehr an, später kamen die Mtglieder des Löschzuges St. Hubert als Verstärkung hinzu. Durch einen technischen Defekt nach einem Stromausfall, war es zu einem Brand auf mehreren Backstraßen in dem Unternehmen gekommen. Motoren und Transportbänder liefen nicht mehr. Die Feuerwehr musste an den überhitzten Backstraßen sämtliche verfügbaren Klappen öffnen, um Frischluft zuzuführen. "Ein Einsatz von Löschmitteln wie Wasser oder Schaum hätte die Backstraßen zerstört", so Feuerwehrsprecher Dicks. Ein Notstromaggregat wurde angeschlossen, damit die Transportbänder wieder liefen. So konnten die völlig verbrannten Reste der Backwaren aus den Backstraßen herausgeholt werden. Die Feuerwehr war hier gut zwei Stunden im Einsatz.

Sowohl am Samstag als auch am Sonntag musste das St. Huberter Löschzug zum Haus Drabben. Ein Rauchmelder in einer Küche hatte jeweils Alarm ausgelöst. Am Sonntag musste die Kempener Wehr gegen 6 Uhr einen brennenden Container auf dem Gelände einer Baustoffhandlung an der Hülser Straße in Kempen löschen. Die Besatzung eines vorbeifahrenden Rettungswagen hatte den Brand entdeckt. Die Polizei geht hier ebenso von Brandstiftung aus wieder bei einem Brand von Holzpaletten, die die Kempener Feuerwehr gegen 9 Uhr auf dem Gelände einer Firma an der Heinrich-Horten-Straße löschen musste.

(rei)