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Die Entwicklung der Corona-Zahlen im Kreis Viersen

Kreis Viersen : Corona: Fallzahlen im Kreis auf niedrigem Niveau

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Einwohner im Kreis Viersen ist den niedrigsten Stand seit zwei Monaten gesunken. Aktuell sind 110 Menschen mit dem Virus nachweislich infiziert.

Fünf Menschen im Kreis Viersen, zwei davon aus Willich, haben sich gegenüber dem Vortrag neu mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte die Kreisverwaltung nach Auswertung der aktuellen Testergebnisse am Freitag (Stand: 16 Uhr) mit. Aktuell sind 110 Bürger nachweislich mit dem Virus infiziert. So wenig Infizierte gab es zuletzt im März. In den vergangenen sieben Tagen gab es im Kreis Viersen fünf neue Fälle auf 100.000 Einwohner. Der so genannte Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt also bei fünf.

Wie der Kreis Viersen am Freitag weiter mitteilte, sind 558 zuvor mit dem Coronavirus infizierte Bürger wieder gesund. Derzeit befinden sich 92 Kontaktpersonen in häuslicher Isolation. Seit Beginn der Corona-Pandemie gab es kreisweit 703 bestätigte Fälle. Die nachgewiesenen Fälle verteilen sich auf die Kommunen im Viersener Ostkreis wie folgt: Willich: 124 bestätigte Fälle (99 Personen sind wieder gesund), Kempen: 119 (115), Tönisvorst 113 (73) und Grefrath 25 (24).

Die Situation in den Altenheimen im Kreis Viersen bleibt entspannt. Nur das Seniorenhaus St. Tönis ist von Corona-Infektionen aktuell betroffen. Es gibt noch einen positiv getesteten Bewohner. Sieben Mitarbeiter sind mit dem Virus infiziert, elf Beschäftigte befinden sich in häuslicher Quarantäne. In diesem Altenheim waren sieben Bewohner in Folge einer Corona-Infizierung gestorben. Alle übrigen Senioreneinrichtungen, auch diejenigen, die infizierte Bewohner und Mitarbeiter sowie Todesfälle unter den Senioren hatten, sind derzeit „coronafrei“.