Der TV Vorst mach sich das Leben selber schwer

handball: Der TV Vorst mach sich das Leben selber schwer

Es ist unverändert noch nicht die Spielzeit des Handball-Verbandsligisten TV Vorst. Eine Woche nach dem verheißungsvollen Punktgewinn in Geistenbeck mussten die Grün-Weißen in der heimischen Rudi-Demers-Halle den nächsten Rückschlag hinnehmen.

Gegen den TV Kapellen verlor die Mannschaft von Trainer Dominique Junkers mit 26:33 (15:20) und wird in der Tabelle nun unweigerlich den Blick nach unten richten müssen. „Kapellen verfügt über eine sehr spielstarke Truppe, die hier einen guten Job gemacht hat“, zollte der Übungsleiter dem frechen Aufsteiger Respekt, räumte gleichzeitig aber auch ein: „Wir haben uns durch viele leichte Fehler wieder einmal selbst das Leben schwer gemacht.“ Im ersten Durchgang fehlte vor allem in der Defensive der Zugriff auf den Gäste-Rückraum. Insbesondere Christian Lange bekam man nicht in den Griff und somit rannten die Vorster stets einem Rückstand hinterher (5:8, 10:13). „Selten habe ich in einer Halbzeit so viel experimentiert. Leider hat zunächst keine Defensiv-Formation richtig gefruchtet“, bedauerte Junkers. Nach dem Seitenwechsel stemmten sich die Grün-Weißen dann energisch gegen die vierte Saisonpleite, verteidigten besser und schienen beim Stand von 23:25 das berüchtigte Momentum auf ihre Seite bringen zu können. In der Folge ließen sie allerdings zu viele Chancen ungenutzt und Kapellen beendete die Aufholjagd mit einem 4:0-Lauf (23:29). „Die Moral meines Teams muss ich ausdrücklich loben. Bedauerlicherweise konnten wir den Schwung aus der Vorwoche nur ansatzweise mitnehmen. In der einwöchigen Pause müssen wir nun die Köpfe wieder frei bekommen“, sagte Junkers. TV Vorst: Keusen, Beurskens – Sufryd (3), M. Schuffelen (1), Imöhl (1), Stelzhammer (5), Recker, Rassmann (1), Müller, T. Nilles (2), Elbers (4), J.Nilles, Dohmen (4), Bröxkes (5).

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