Der Kreis soll sich am Eissportzentrum beteiligen

Grefrath : Der Kreis soll sich am Eissportzentrum beteiligen

Im Kreisausschuss hat der Gutachter empfohlen, dass sich der Kreis Viersen am Grefrather Eisstadion beteiligen soll. Dafür hatten sich bereits im Vorfeld CDU, SPD, FDP und Grüne ausgesprochen. In einem gemeinsamen Antrag heißt es, die Quote müsse bei mehr als 50 Prozent liegen.

Einmal mehr betonten alle Beteiligten die Bedeutung des Eissportzentrums, die weit über die Grenzen der Niersgemeinde hinausgehe. Die 400-Meter-Außenbahn nutzen sowohl die Vereine als auch die Schulen, regelmäßig finden Wettkämpfe statt. Eine endgültige Entscheidung über die Beteiligung des Kreises fällt am Donnerstag, 28. März, in der Sitzung des Kreistags.

Von Besucherzahlen von über 400.000 Schlittschuhläufern in der Saison können die Verantwortlichen heute nur noch träumen. Es gab eine Delle um die Jahrhundertwende, als es zeitweise nur noch noch 50.000 waren. Die negative Entwicklung ist aber längst gestoppt. Für den Zeitraum zwischen 2012 und 2018 heißt es im Gutachten: „Die Besucherzahlen bewegten sich in einem Korridor zwischen 145.000 und 160.000.“ Auch die Ertragslage hat sich stabilisiert. Es stehen jedoch einige Sanierungsmaßnahmen an, hier bemüht sich die Gemeinde um Mittel aus einem Topf des Innenministeriums. Im Optimalfall werden Kosten von rund 4,8 Millionen zu 90 Prozent bezuschusst.

(hd)
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