Der Deutsche Meister der Tabrennfahrer gewann in Berlin mit „Goldy Stardust“ eins der Hauptrennen

Trabrennen : Nimczyk triumphiert beim Breeders Crown

Der Deutsche Meister der Tabrennfahrer gewann in Berlin mit „Goldy Stardust“ eins der Hauptrennen.

Die Bundeshauptstadt Berlin war am vergangenen Wochenende für Michael Nimczyk im wahrsten Sinnes des Wortes eine Reise wert. Der Deutsche Meister der Berufs-Trabrennfahrer drückte auf der Bahn von Mariendorf dem Breeders Crown, nach dem Derby der zweite Höhepunkt des Trabrennjahres, eindrucksvoll seinen Stempel auf. Insgesamt saß der Schiefbahner am Samstag und Sonntag 22 Mal im Sulky, feierte dabei acht Siege und belegte zwei zweite und vier dritte Plätze. Insgesamt fuhr der Champion mit dem Goldhelm zur Freude der Pferdebesitzer rund 80 000 Euro von den insgesamt 400 000 Euro ein, die bei den 25 Rennen an Preisgeldern ausgeschüttet wurden.

Besonders am Samstag lief es für den 32-Jährigen besonders gut. Mit Deutschlands derzeit schnellster fünfjährigen Stute „Goldy Stardust“, die im Besitz seines Onkels Hans Brocker aus Willich ist, gewann er überlegen einen der beiden Hauptrennen des Tages. Er deklassierte die Konkurrenz mit einigen Längen Vorsprung. Mit „Goldy Stardust“, dem Traber des Jahres 2017“, wird Nimczyk demnächst bei einem großen Rennen in Paris an den Start gehen.

Am Sonntag überraschte der Deutsche Meister beim Rennen der „Zweijährigen“. Mit „Gladiator“ gewann er den mit 21.075 Euro dotierten Hauptlauf. Viel vorgenommen hatte er sich auch für die Derby-Revanche. Dabei ging er mit „Emilion“ an den Start, mit dem er kürzlich in Gelsenkirchen das „St. Leger“ über 2600-Meter in neuer deutscher Rekordzeit gewonnen hatte. In Berlin gab es ein Wiedersehen mit Derby-Sieger „Mister F Daag“, hinter dem der niederländische Topfahrer Robin Bakker im Sulky sitzt. Diesmal ging es für Nimczyk und „Emilion“ nur über 1900-Meter. Diese Distanz liegt dem braunen Hengst noch nicht so wie die längere Strecke . Vom Start weg führte der schwedische Weltmeister Björn Goop das Rennen an und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Nimczyk startete auf der Zielgeraden einen Angriff und schnappte sich mit einem knappen Vorsprung immerhin noch die Prämie für Rang drei.

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