Kommunalwahl 2014: Das sind die Wahlergebnisse aus Grefrath

Kommunalwahl 2014: Das sind die Wahlergebnisse aus Grefrath

Die absolute Mehrheit haben die Christdemokraten verpasst. SPD und Grüne erzielten am Sonntag leichte Stimmzuwächse. Bei der FDP waren die Minen bitter: Man verlor fast die Hälfte der Stimmen.

CDU bleibt stärkste Kraft in Grefrath

Um 20.54 Uhr stand das vorläufige amtliche Endergebnis fest: Die CDU siegt mit 46,1 Prozent vor der SPD mit 33,6 Prozent. Bei der FDP ist die Ernüchterung groß, brachte man es dich lediglich auf bescheidene 7,1 Prozent — ein Debakel für die Liberalen. Die Grünen landen bei 13,3 Prozent

Die beiden großen Partien übertreffen in Grefrath bisher ihre letzten Ergebnisse — auf Kosten der Liberalen: Bei der FDP wird im Lauf der Auszählung das Entsetzen immer größer. Landete man vor fünf Jahren bei über 13 Prozent, sind es bei der Hälfte der ausgezählten Stimmbezirke noch nicht einmal die Hälfte. Die Grünen scheinen ihren Stimmenanteil zu erhöhen, wenn auch nur leicht. Und: Die Christdemokraten werden zwar auch in der neuen Wahlperiode mit den meisten Vertretern im Gemeinderat sitzt. Aber: Die absolute Mehrheit hat man deutlich verfehlt.

In 16 der 17 Grefrather Wahlbezirke setzten sich die Kandidaten der CDU durch. Die meisten Stimmen holte Karl-Heinz Jacobs in seinem Bezirk Gemeindewerke mit 58,9 Prozent und Pascal Strux im Bezirk Katholisches Jugendheim mit 58 Prozent. Für die SPD siegt Vorsitzender Roland Angenvoort den Bezirk Sparkasse Oedt mit 44,2 Prozent.

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Der eigentliche Höhepunkt einer jeden Kommunalwahl fehlte aber am Sonntag in Grefrath, Bürgermeister Manfred Lommetz stellt sich erst im kommenden Jahr den Wählern.

Bei den Europawahlen, bei den sich in Grefrath die CDU mit 42,7 vor der SPD mit 29,6 Prozent durchsetzte, lag die Wahlbeteiligung bei 54,3 Prozent. Bei den Ratswahlen vor fünf Jahren waren es 51,9 Prozent der Grefrather, die den Gang zur Urne antraten. Das ist ein ebenso deutlicher wie traurig stimmender Rückgang: Bei der Kommunalwahl vor fünf gaben noch über 60 Prozent der Wahlberechtigten ihr Votum ab.

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(erer)