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Corona: Notbetreuung im Kreis Viersen sichergestellt

Corona : Notbetreuung wird sichergestellt

Auch am Wochenende tagten die Krisenstäbe beim Kreis und in den Kommunen. Weitere Infizierte gemeldet.

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Kreis Viersen ist auch am Wochenende gestiegen. Am Sonntagnachmittag meldete der Kreis 37 Infizierte. In Willich gibt es nun 15 Corona-Erkrankte. Am Samstag und Sonntag tagten beim Kreis und bei den Kommunen die Krisenstäbe. Es ging inhaltlich um die Festlegung weiterer Schließungen und Absagen: In Kempen sind nun auch die Museen und die Stadtbücherei geschlossen. Die Büchereien bleiben auch in den anderen Kommunen im Ostkreis zu. Auch die Kreismusikschule bietet bis auf Weiteres keinen Unterricht mehr an. In Kempen, Willich, Tönisvorst und Grefrath sind Begegnungsstätten für Senioren oder Jugendtreffs, Sporthallen und -plätze geschlossen. Auch die Rathäuser sind für den Publikumsverkehr weitgehend dicht. Zuletzt hatte dies auch die Gemeinde Grefrath so beschlossen.

Mit Blick auf die Schul- und Kita-Schließungen wurden Regelungen auf der Grundlage der Erlasse der NRW-Ministerien getroffen. Betroffene Eltern sollten am besten auf den jeweiligen Internetseiten der Kommunen oder vom Kreis Viersen nachschauen.

Ob es jetzt noch Sitzungen von Stadt- oder Gemeinderäten sowie deren Fachausschüssen geben wird, soll in den kommenden Tagen entschieden werden. In Kempen könnte die Sitzung des Sportausschusses am Montag ausfallen. Dafür haben sich Vertreter von FDP und Grünen bereits ausgesprochen. Geklärt werden muss nun von den Jugendämtern, inwieweit die Kita-Gebühren, die Eltern zahlen müssen, für die Zeit der Kita-Schließungen erstattet werden können.

Nach dem Märzenfest der Schützen in Willich sollen auch andere Brauchtumsfeste in den kommenden Wochen ausfallen. Abgesagt ist bereits der Tanz in den Mai von Hüske-Krone in Kempen. Auch erste Gaststätten schließen freiwillig wegen der Corona-Gefahr. Das Szenelokal „Comix“ in der Kempener Altstadt öffnet ab Montag nicht mehr.