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Christian Lindner und Joachim Stamp auf dem Buttermarkt in Kempen

Wahlkampfveranstaltung : Christian Lindner auf dem Buttermarkt in Kempen

Bundesfinanzminister und FDP-Chef Christian Lindner sowie NRW-Familienminister Joachim Stamp sprachen in der Kempener Innenstadt. Auch einige Demonstranten waren gekommen und machten lautstark auf ihre gegensätzlichen Positionen aufmerksam.

Einige Hundert Zuschauer waren gekommen, als sich am Freitagnachmittag Bundesfinanzminister und FDP-Vorsitzender Christian Lindner, NRW-Familienminister und FDP-Landesvorsitzender Joachim Stamp, der heimische FDP-Landtagsabgeordnete Dietmar Brockes sowie die Landtagskandidaten Laura Stelzhammer und Frank a Campo auf dem Kempener Buttermarkt trafen. Es war eine der neun großen Wahlkampfveranstaltungen der Liberalen in NRW vor der Landtagswahl am Sonntag. Er sei stolz, eine solche Veranstaltung nach Kempen geholt zu haben, sagte Dietmar Brockes, der wieder im Wahlkreis Viersen II antritt, vor der Veranstaltung.

Er habe gute Erinnerungen an Kempen, sagte Stamp im Gespräch mit unserer Redaktion. Einige Zuschauer auf dem Buttermarkt machten diesmal allerdings lautstark auf ihre gegensätzliche Meinung aufmerksam – vor allem immer dann, wenn es um Corona-Maßnahmen, Klimaschutz oder – besonders laut – um den Ukraine-Krieg ging. „Willkommen bei der Partei der Meinungsfreiheit“, begrüßte sie FDP-Chef Lindner und verkniff sich in seiner Rede auch nicht so manchen süffisanten Seitenhieb gegen die Demonstranten, als er wie zuvor Stamp die bekannten liberalen Positionen zu diversen Themen kundtat. Der Applaus der Zuschauer übertönte in der Regel die Pfiffe und Buh-Rufe der Demonstranten.

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In einer kurzen Gesprächsrunde stellten sich die FDP-Kandidaten für den Kreis Viersen vor, wobei Brockes versprach, sich weiter für den Wirtschaftsstandort NRW einzusetzen und den Unternehmen auf dem Weg zur Klimaneutralität zu helfen. Frank a Campo (Wahlkreis Viersen I) wolle sich im Fall seiner Wahl für beschleunigte Planungsverfahren einsetzen, und Laura Stelzhammer (Krefeld I – Viersen III) forderte beispielsweise Talentscouts für Schulen.